ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2003Hochschulstatistik 2003: Rekordzahl an Studenten

AKTUELL

Hochschulstatistik 2003: Rekordzahl an Studenten

Merten, Martina

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Mehr als zwei Millionen Studierende im Wintersemester 2003/2004 Foto: ddp
Mehr als zwei Millionen Studierende im Wintersemester 2003/2004 Foto: ddp
Seit 1992 gibt es immer weniger Absolventen in der Humanmedizin.
Mit Rekordzahlen konnte das Statistische Bundesamt bei der Vorstellung der aktuellen Statistik zum „Hochschulstandort Deutschland 2003“ aufwarten: mehr als zwei Millionen Studierende haben sich im Wintersemester 2003/2004 an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das sind 87 000 (4,5 Prozent) mehr als noch im Jahr zuvor.
Auch die Zahl der Studienanfänger hat im Studienjahr 2003/2004 mit rund 385 000 einen neuen Höchststand erreicht. Die Studienanfängerquote – der Anteil der Studierenden an der gleichaltrigen Bevölkerung – liegt für das Studienjahr 2003/2004 erstmals bei knapp 40 Prozent.
Rückläufig ist dagegen der Anteil der Medizinstudenten. Gab es im Wintersemester 1992/1993 noch 108 334 Studierende (sechs Prozent), waren es im Wintersemester 2002/2003 nur noch 93 376 (fünf Prozent). Die meisten Studenten haben sich in den letzten zehn Jahren für rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fächer entschieden. Bei dieser Gruppe stieg der Anteil der Studenten an allen Studierenden von 1992 bis 2002 von 29 auf 32 Prozent.
Die Zahl der arbeitslosen Akademiker ist weiter gestiegen. Knapp 224 000 Akademiker waren im September 2002 arbeitslos gemeldet, 25 600 mehr als noch 1993. Die Gesamtausgaben für die Hochschulen, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, erhöhten sich von 1992 bis 2001 um 0,1 Prozentpunkte von 1,3 auf 1,4. MM
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote