ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2003Datenbank: Aids-Forschung

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Datenbank: Aids-Forschung

Dtsch Arztebl 2003; 100(51-52): A-3346 / B-2786 / C-2606

EB

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LNSLNS Informationen zu HIV sollen stärker vernetzt werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die deutsche Aids-Forschung durch Vernetzung stärker vorantreiben. Das BMBF fördert im medizinischen Kompetenznetz HIV/ Aids (www.kompetenznetz- hiv.de) seit 2002 die bundesweite Vernetzung der Aids-Forschung mit rund neun Millionen Euro für zunächst drei Jahre. Ein Schwerpunkt ist der Aufbau einer bundesweiten Datenbank. Die Krankheitsdaten der Patienten können den Verlauf der HIV-Infektion aufdecken und damit die Therapien verbessern. In das Netzwerk mit der Zentrale an der Universität Bochum sind städtische Krankenhäuser, Fachpraxen und niedergelassene Ärzte eingebunden. Sie sollen einen schnellen Transfer der Forschungsergebnisse zum Patienten ermöglichen.
Zur Erforschung von Aids-Begleiterkrankungen wie Hepatitis-Infektionen stellt das Ministerium seit 2002 rund 7,9 Millionen Euro für den Aufbau eines Kompetenznetzes zu Hepatitis (HEPNET) bereit. Zusätzlich fließen jährlich rund fünf Millionen Euro in die Entwicklung und Verwertung von Impfstoffen („Vakzine-Initiative“).
Das BMBF strebt auch eine stärkere europäische Vernetzung bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten an. In der Initiative „European and Developing Countries Clinical Trials Partnership“ unterstützt es afrikanische Länder bei klinischen Studien und der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen zur Eindämmung der Aids-Epidemie. EB
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