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LNSLNS . . . Der Landesverband der DGPT in NRW hat bei der Aufsichtsbehörde gegen diese unzumutbare Vergütung protestiert. Es ist uns unverständlich, dass in einer Zeit, in der so viel von Qualitätssicherung und ökonomischem Einsatz von Ressourcen die Rede ist, gerade die Psychotherapiestunden, die der Erstellung einer Diagnose und der Indikation für die geeignete Form von Psychotherapie dienen sollen, dermaßen unzureichend vergütet werden. Wenn AOK und IKK von Qualitätssicherung sprechen, kann man das nur noch als scheinheilig bezeichnen. Außerdem zeigt diese Vergütung mit kaum je dagewesener Deutlichkeit das fehlende Interesse an einer qualifizierten Behandlung von Menschen mit psychischen Problemen und stellt damit eine deutliche Diskriminierung dieser Patientengruppe dar.
Inzwischen sind wir auf die Punktwerte für das II. Quartal 2003 neugierig. Wie zu hören ist, war im I. Quartal ein negativer Punktwert für die genannten Leistungen gerade noch verhindert worden. In einem solchen Fall müssten die Psychotherapeuten für die von ihnen erbrachten Leistungen Rückzahlungen an die Krankenkassen leisten! Es scheint nicht ausgeschlossen, dass dieser Fall im II. Quartal 2003 eintritt. Sie werden gewiss darüber berichten.
Dr. med. Gabriele Friedrich-Meyer, DGPT, Landesverband Nordrhein-Westfalen, Rheinaustraße 146, 53225 Bonn
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