ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2003Fortbildung: Kein Ausschluss der Pharmaindustrie
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LNSLNS . . . Seit 16 Jahren organisiere ich für unseren Berufsverband (Deutscher Hausärzteverband) Fortbildungsveranstaltungen mit Unterstützung der Pharmaindustrie, bekam immer kompetente Referenten zur Verfügung gestellt und habe keine Werbeveranstaltung erlebt, aber auch nicht zugelassen. Ein anonymer Fortbildungspool – wie die KBV vorschlägt – ist meines Erachtens bürokratisch, umständlich und wird bei der Pharmaindustrie auf wenig Resonanz treffen, da eine spontane, individuelle und ortsnahe Fortbildung behindert wird.
Ich kenne viele Fortbildungen, die von der Ärzteschaft ohne Pharmaunterstützung gestaltet werden. Dennoch gibt es meines Erachtens keinen (standes-)politischen Grund, die Pharmaindustrie von Fortbildungen auszuschließen.
Dr. med. Ernst-Rainer Sexauer, Ärzteschaft Karlsruhe, Karl-Martin-Graff-Straße 28, 76229 Karlsruhe
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