ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2004Was man so sagt...: Phrasen und Paraphrasen

VARIA: Post scriptum

Was man so sagt...: Phrasen und Paraphrasen

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Fort-Schritt kann auch Weg-Bewegen bedeuten.

Letzte Neuerung: die Rückwärts-Reform.

Die Lobbyisten: Politiker müssen bezahlbar bleiben.

Wer die „Zeit der leeren Kassen“ propagiert, sollte sich nicht wundern, wenn die bisherigen Einzahler mitmachen – und streiken.

Beim Surfen in den www-Wellen ist schon mancher ertrunken.

Reintreten bringt Glück, dachte der Karrierist und trat in die Partei ein.

Schlechte Zeiten? Sieh auf die Menschen!
Eigeninitiative ist gefragt, augurte der Chef – und rationalisierte Mitarbeiter weg.

Das Auto ist ein Stück der Freiheit – neben anderen Scherben.

Quod non est in Internet, non est in mundo (Variante des alten Rechtsspruchs: „Quod non est in actis, non est in mundo – Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt“).

Meiden Sie alle Gifte, hatte der Arzt geraten. Der Patient stellte zuerst das Essen ein, trank den letzten Schluck Wein – und holte zum letzten Mal tief Luft.

Das freie Spiel der Kräfte ist oft nichts als das freie Spiel der Kräftigen.

Wie viele unserer schwarzen Schafe sind de facto himmlisch rein!
Drei Kreuze? Bitte, nicht schon wieder!

Er tat nichts, was sein Gewissen nicht vertrug. Aber das Ding war hart im Nehmen.

Entrinnbare Schicksale sind die schönsten.

Aktuellstes aller Medien: das Pleite-Medium.

Was scheinbar den Bach hinunter ist, kann noch im Fluss sein.

Schwacher Trost: Wäre die Sonne nicht da, könntet ihr nicht im Schatten vegetieren.
Das mit der Nächstenliebe ist nicht so einfach – leichter wäre sie beim Übernächsten.

Viele Konfliktlösungen sind nichts als Musterbeispiele.

Auch Raketen sind leuchtende Beispiele. Bernd Juds

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote