ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2004Dosiswerte in der Röntgendiagnostik: Schlusswort
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LNSLNS Die Stellungnahme von Herrn Priv.-Doz. Dr. Cohnen ist eine wertvolle Ergänzung zu unserem Artikel. Selbstverständlich konnte und sollte in der Übersichtstabelle nicht auf alle Arten von Röntgenuntersuchungen mit ihren zahlreichen Besonderheiten, zum Beispiel verschiedene CT-Techniken, eingegangen werden. Beabsichtigt war eine orientierende Übersicht über das mit einer Röntgenuntersuchung verbundene Strahlenrisiko, das nach Meinung der ICRP am besten durch die effektive Dosis ausgedrückt wird, da sie anteilmäßig die verschiedenen Organdosiswerte berücksichtigt. Herrn Dr. Cohnen ist daher für den Hinweis zu danken, dass durch Röntgenuntersuchungen im Thoraxbereich bei Frauen im Mammagewebe Organdosiswerte auftreten, die bei der Bewertung der effektiven Dosis leicht übersehen werden.
Neben der technisch einwandfreien Durchführung einer Röntgenuntersuchung ist der zweite noch entscheidendere Faktor des Strahlenschutzes die zielgerichtete „rechtfertigende Indikation“, die von einer möglichst präzisen diagnostischen Fragestellung und umfassenden Information über bereits vorliegende Befunde durch den überweisenden Arzt abhängt.

Dr. med. Burkhard Bauer
Englbergweg 68a
84036 Landshut

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