SUPPLEMENT: Reisemagazin

Alles dreht sich um den Dollar

Dtsch Arztebl 1996; 93(10): [7]

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LNSLNS Größte Devisenquelle Cubas ist, nachdem es keine Unterstützung aus dem früheren Ostblock mehr gibt, der Tourismus, der allerdings keine stetige Aufwärtsentwicklung zeigt. Immerhin hat sich die Versorgung der Bevölkerung gebessert, wie die Märkte zeigen. Den Kleinbauern ist der Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Produkte freigegeben worden; was aber knapp ist – wie Fleisch, Milch und Kaffee –, bleibt weiter unter staatlicher Kontrolle oder stapelt sich in den Regalen der Dollar-Läden. Den Touristen steht alles zur Verfügung. Für die 250 Pesos Grundlohn, den die Zigarrenarbeiterin monatlich verdient, kann sie das Notwendigste kaufen. 130 Beschäftigte rollen in der Zigarrenfabrik "Partagos" in Havanna 5 Millionen Stück jährlich in 15 Sorten, vor allem für den Export in die kapitalistische Welt. Noch immer ein stattliches Bauwerk in der Hauptstadt Havanna: Das Kapitol, sogar einen Meter höher als sein Vorbild in Washington. Es beherbergt heute verschiedene wissenschaftliche Institute. Fotos (3): Sepp Spiegl
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