SUPPLEMENT: Geldanlage

Eigenheimzulage „trotz“ Objektverbrauchs

Dtsch Arztebl 1996; 93(20): [19]

WZ

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LNSLNS Viele Eigentümer, die wegen Objektverbrauchs keinen Anspruch auf Eigenheimförderung nach § 10e EStG mehr hatten, können von der neuen Eigenheimzulage profitieren. Darauf weist die Deutsche Bank Bauspar AG hin. Voraussetzung ist allerdings, daß der Eigentümer bei einem früheren Objekt die steuerliche Förderung nicht für den gesamten achtjährigen Begünstigungszeitraum in Anspruch nehmen konnte.
Ebenso wie schon bei § 7b und § 10e gilt auch für die Eigenheimzulage die bekannte Objektbegrenzung. Singles können nur für ein Objekt, Verheiratete für insgesamt zwei Objekte die steuerliche Förderung beanspruchen. Es gibt aber die Folgeobjektregelung: Danach kann die Förderung bei einem zweiten Objekt zu Ende geführt werden, wenn das erste vor Ablauf des Begünstigungszeitraums endgültig nicht mehr zu Wohnzwecken genutzt wird. Diesen Vorteil konnte der Eigentümer bisher aber nur dann nutzen, wenn er das Folgeobjekt innerhalb von drei Kalenderjahren nach Aufgabe des bisherigen Objekts erworben hat.
Diese Befristung hat der Gesetzgeber nun gestrichen. Ein Beispiel für die neuen Möglichkeiten: Die Eheleute Meier haben 1985 eine Eigentumswohnung gekauft und selbst bezogen. 1988 haben sie wegen eines beruflich bedingten Umzugs die Eigentumswohnung verkauft und am neuen Wohnort ein Einfamilienhaus erworben. Die Eheleute haben für die Eigentumswohnung die erhöhten Absetzungen nach § 10e EStG in Anspruch genommen. Die Meiers können jetzt für ein weiteres Objekt die Eigenheimzulage für maximal vier Jahre beanspruchen, da sie für die 1985 angeschaffte Eigentumswohnung die Förderung lediglich vier Jahre in Anspruch nehmen konnten. WZ
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