ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2004Gesundheitsreform: Unverständliche Reaktion
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LNSLNS Beim Beitrag von Herrn Stosiek handelt es sich meiner Meinung nach um eine sachliche, kurz gefasste Analyse der Arbeit in den Polikliniken der DDR mit einer eventuellen Option für die Zukunft. Herr Stosieks Meinung war schon immer etwas herausfordernd, was ihm in der DDR nicht immer nur Vorteile einbrachte. Die Reaktion von Herrn Arnold auf diesen Leserbrief ist wohl nicht nur mir unverständlich, ich weiß auch nicht recht, wofür er sich bei den „westdeutschen Kollegen“ entschuldigt.
Auch ich habe mehr als 30 Jahre in einer Poliklinik, allerdings angeschlossen an eine Klinik, gearbeitet und kann sowohl das Positive als auch das Negative, wie Herr Stosiek es formuliert, nur bestätigen.
Zwischenzeitlich hat die Zeit diese Leserzuschriften eingeholt. Unlängst wurde die Poliklinik des Klinikums Berlin-Buch, seit der Wende privat betrieben, von den Helios-Kliniken als integrative Poliklinik in ihren Krankenhausverbund in Berlin-Buch aufgenommen. Diesem Krankenhauskonzern darf man wohl zutrauen, nicht aus ideologischen, sondern hauptsächlich aus privatwirtschaftlichen Gründen zu handeln. Vielleicht kann man auch dies als einen Hinweis dafür ansehen, dass die gemeinsame Arbeit von Ärzten in einer Poliklinik durchaus einen Sinn machen kann.
Dr. med. Hans-Jürgen Gütz, Platz der Vereinten Nationen 2, 10249 Berlin
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