BÜCHER

Bildstörungen

Dtsch Arztebl 2004; 101(12): A-787 / B-650 / C-634

Heiner, Stefan; Gruber, Enzo

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Medien
Denkmuster reflektieren
Stefan Heiner, Enzo Gruber (Hrsg.): Bildstörungen. Kranke und Behinderte im Spielfilm. Mabuse-Verlag, Frankfurt/Main, 2003, 208 Seiten, kartoniert, 18,90 €
Der Band enthält 13 Aufsätze, darunter zwei bisher noch nicht veröffentlichte, sowie ein Gespräch mit dem Schauspieler Peter Radtke und ein solches mit der Regisseurin Caroline Link („Jenseits der Stille“). Diese Zusammenführung macht Sinn, da so Lesern eine Fülle an Material geboten wird, um sich mit dem Thema der Darstellung von Kranken und Menschen mit Behinderungen im Film zu befassen. Dem kommt ein ausführliches Verzeichnis der behandelten Filme besonders entgegen. Stefan Heiner, freier Journalist und Leiter des Informationszentrums Epilepsie in Bielefeld, verortet als Herausgeber einleitend die Ansätze der hier versammelten Texte.
Die Formulierung „Kranke und Behinderte“ – statt „Kranke und Menschen mit Behinderungen“ im Untertitel irritiert, doch steht außer Zweifel, dass „Bildstörungen“ bestens geeignet ist, individuelle wie gesellschaftliche Einstellungen, Haltungen und Denkmuster in Bezug
auf Kranke und Menschen mit Behinderungen zu reflektieren und zu spiegeln. Lesenswert ist das Buch aber auch, weil ein guter Überblick über das Thema geboten wird. Matthias Mochner
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