ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2004Aspirin und Cox-2-Inhibitoren zur Tumorprävention im Dickdarm

MEDIZIN: Referiert

Aspirin und Cox-2-Inhibitoren zur Tumorprävention im Dickdarm

Dtsch Arztebl 2004; 101(12): A-805 / B-667 / C-651

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LNSLNS Aspirin, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und Cox-2-Inhibitoren hemmen das Tumorwachstum im Dickdarm. In einer randomisierten Studie erhielten 272 Patienten mit einer Anamnese von kolorektalen Adenomen täglich vier Jahre lang 160 bis 300 mg Lysinacetylsalicylat. Bei der Kontrolluntersuchung nach einem Jahr mittels Koloskopie hatten 38 Patienten (30 Prozent) in der Aspirin-Gruppe und 46 (41 Prozent) in der Placebogruppe mindestens ein neues Adenom entwickelt.
In einer zweiten Fall-Kontroll-Studie mit 2 568 Patienten ohne kolorektale Neoplasien sowie 730 Patienten mit kolorektalen Adenomen und 179 Patienten mit kolorektalem Karzinom zeigte sich, dass Rofecoxib, Celecoxib und nichtselektive nichtsteroidale Antirheumatika einen protektiven Effekt bezüglich der Ausbildung von Adenomen und kolorektaler Karzinome boten, wobei das Risiko zwischen 36 und 53 Prozent gesenkt werden konnte. w

Benamouzig R., J. Deyra, A. Martin et al.: Daily soluble aspirin and prevention of colorectal adenoma recurrence: one-year results of the APACC trial. Gastroenterology 2003; 125: 328–336.

Prof. Stanislas Chaussade, Hôpital Cochin, Association pour la Prévention par l'Aspirine du Cancer Colorectal, 27 rue du Faubourg Saint Jacques, 75014, Paris, Frankreich, E-Mail: apacc@club-internet.fr;

Alan N. Barkun, Y. Toubouti, M. Bardou: The cyclooxygenase-2-selective inhibitors rofecoxib and celecoxib prevent colorectal neoplasia occurrence and recurrence. Gastroenterology 2003; 125: 404–412.

Dr. Elham Rahme, Division of Clinical Epidemiology, Montreal General Hospital, 1650 Cedar Avenue, Montreal, Quebec H3G 1A4, Kanada, E-Mail: elham. rahme@mcgill.ca

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