SUPPLEMENT: Geldanlage

Plastikgeld: Die Charge-Karte

Dtsch Arztebl 1996; 93(40): [10]

fp

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LNSLNSLNSLNS Bei den Chargen-Karten handelt es sich nach Informationen von Barclays um das in Deutschland verbreitetste Abrechnungsverfahren für Kreditkarten. Am Ende des Abrechnungszeitraums, in der Regel monatlich, erhält der Kartenbesitzer eine Aufstellung (Monatsabrechnung) über seine Ausgaben der letzten Wochen. Bei Charge-Karten muß der gesamte Rechnungsbetrag unverzüglich beglichen werden. In der Regel wird der Gesamtbetrag per Lastschrift vom Girokonto eingezogen. Er kann in manchen Fällen auch überwiesen werden.
Bei diesem Abrechnungsverfahren fallen keine Sollzinsen an. Der Kunde hat dadurch einen Zinsvorteil, weil er Waren, die er vor Tagen oder Wochen erworben hat, erst später bezahlt. Diners- Club-Karten, Amex-Karten und fast alle Eurocards in Deutschland sind nach dieser international gültigen Definition Charge-Karten.
Einige wenige Visa-Karten in Deutschland bieten eine echte Kreditfunktion. Im Unterschied zu den ChargeKarten hat der Inhaber von Kreditkarten einen echten Kreditrahmen. Er hat hierbei die Möglichkeit, den im Monatsauszug ausgewiesenen Gesamtbetrag nach seiner Wahl zu begleichen: entweder voll oder in Raten (revolvierender Kredit). Die Unterscheidung zwischen Charge- und Kreditkarte werde, wie es heißt, in Deutschland nicht sehr genau genommen. Für diese beiden Kartentypen finde in der Regel nur der Begriff Kreditkarten Anwendung, obwohl er strenggenommen nicht korrekt sei. fp
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