SUPPLEMENT: Geldanlage

Falcon gegen Mißbrauch

Dtsch Arztebl 1996; 93(40): [10]

Dauth, Sabine; fp

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LNSLNS Zur Bekämpfung des Kreditkartenmißbrauchs setzt die Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH (GZS) seit kurzem neue elektronische Systeme ein. Rund zwölf Millionen Kreditkarten sind nach Angaben der GZS derzeit in Deutschland in Umlauf. Der bequeme Einsatz und der hohe Verfügungsrahmen machten die Karten jedoch auch für Betrüger attraktiv.
Die GZS setzt auf das Zusammenspiel von vernetzten technischen Systemen und Analysten. Was die neuen Systeme anbelangt, so erhöhe Falcon-Realtime die Reaktionsgeschwindigkeit des Basissystems Falcon, während Falcon-Expert die Früherkennung neuer Betrugsmuster ermögliche.
Was das konkret heißt, hat vor kurzem Hanne Tügel in ihrem Beitrag "Der gläserne Mensch" für "Geo" beschrieben: "Egal, ob die Autorisierungsanfrage aus der Pizzeria nebenan oder dem Casino in Las Vegas kommt: ,Falcon' analysiert sekundenbruchteilschnell, ob sie zum bisherigen Profil des Karteninhabers paßt. 250 000mal pro Tag vergibt der Rechner in Frankfurt einen Risiko-Score zwischen 0 und 1 000. Vom Wert 950 an schlägt er Alarm. Der Händler wird angewiesen, den Kunden nach dem Ausweis zu fragen. So ist es gelungen, die Mißbrauchsquote unter ein Promille des Umsatzes zu drücken. 1995 waren das immerhin noch 30 Millionen DM. Bevor ,Falcon' im Bankgeschäft Fuß faßte, war das lernfähige Expertensystem bei der USArmee im Einsatz. . . ." fp/th
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