VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2004; 101(16): A-1118 / B-926 / C-902

EB

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LNSLNS Robert-Koch-Postdoktorandenpreis – verliehen durch die Robert-Koch-Stiftung, Dotation: 2 500 Euro, an den Biologen Dr. rer. nat. Carsten Watzl, seit April 2002 Nachwuchsgruppenleiter des Sonderforschungsbereichs „Immuntoleranz und ihre Störungen“ am Institut für Immunologie des Universitätsklinikums Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Stefan Meuer). Watzl befasste sich mit der Frage, „warum die Immunzellenerreger frühzeitig angreifen“.

Lilly Quality of Life Preis 2003 – gestiftet durch die Firma Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg. Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. dent., MPH, PhD Mike John, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde der Universität Leipzig.
John wurde für seine Arbeiten zur Entwicklung von Grundlagen mundgesund-heitsbezogener Lebensqualität in Deutschland ausgezeichnet.

Hormosan-Forschungspreis für Psychiatrie – gestiftet und verliehen durch die Firma Hormosan Pharma, Frankfurt/ Main, Dotation: insgesamt 10 000 Euro, zu gleichen Teilen an Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Lieb, Universität Freiburg, und an Prof. Dr. med. Rainer Rupprecht, Ludwig-Maximilians-Universität München. Ausgezeichnet wurden die Arbeiten von Rupprecht zur Erforschung der Modulation von ligandengesteuerten Ionenkanälen durch neuroaktive Steroide und Antidepressiva. Lieb erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner Arbeiten zur Untersuchung der Rolle von Substanz P und dem Substanz P-Rezeptor, die eine Rolle in der Pathogenese und Therapie affektiver Störungen spielen, heißt es in der Laudatio.

Tierschutz-Forschungspreis – verliehen durch das Bundesministerium für Umwelt, Dotation: 15 000 Euro, an Prof. Dr. Hermann-Georg Holzhütter (53), Institut für Biochemie an der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité), für den unter seiner Leitung entwickelten Reagenzglas-Test, mit dem geprüft werden kann, ob Chemikalien unter Lichteinfall schädliche Wirkungen für die menschliche Haut entfalten („Phototoxizität“).

Prader-Preis – verliehen durch die Europäische Gesellschaft für Pädiatrische Endokrinologie e.V., Dotation: 50 000 Schwedische Kronen, an Prof. Dr. med. Michael B. Ranke (60), Universitätsklinikum Tübingen, in Würdigung seines Lebenswerks. Der Preis wird verliehen für Führungsqualitäten in der pädiatrischen Endokrinologie und für außergewöhnliche Beiträge zur klinischen und wissenschaftlichen Endokrinologie und der Ausbildung.

Drops-Preis – verliehen im Rahmen der OmniCard 2004 am 14. Januar, an Dr. Christoph F.-J. Goetz, München,
in Anerkennung seines Einsatzes um die Chipkarte gewürdigt. Goetz ist Leiter der Abteilung Telemedizin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, München.

Forschungsförderungspreis für Medizintechnik – verliehen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dotation: insgesamt 1,7 Millionen Euro, an Dr. Hilmar Luthe und Dr. Claudia Pouwels, Abt. Klinische Chemie, Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen, sowie an Dipl.-Inf. Heiko Kuziela, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, Erlangen. Die Wissenschaftler aus Erlangen und Göttingen haben ein neues Bildauswertesystem entwickelt, das Differenzialblutbilder automatisch erstellen kann. Titel des Projektes: „Schlüsselexperiment für die automatische Erstellung eines Differenzialblutbildes auf digitalisierten mikroskopischen Aufnahmen von Blutausstrichen mithilfe von Bildverarbeitungsmethoden“. Das Projekt wird 13 Monate lang durch das Bundesministerium mit einem Betrag in Höhe von 180 000 Euro gefördert. Von 119 Bewerberinnen und Bewerbern konnten sich beim Wettbewerb neun Siegerteams durchsetzen. EB
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