ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2004Politiker müssen bezahlbar bleiben

VARIA: Post scriptum

Politiker müssen bezahlbar bleiben

Dtsch Arztebl 2004; 101(19): [56]

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LNSLNS Esst nicht von den Früchten des Baumes der Erkenntnis – zumal bereits die Schale nicht zum Verzehr geeignet ist.

Wer die „Zeit der leeren Kassen“ propagiert, sollte sich nicht wundern, wenn die bisherigen Einzahler mitmachen – und streiken.

Käme endlich einer, der heilsames Öl auf die Wogen in Nahost gösse – er bekäme es mit den Gewässerschützern zu tun.

Wären die Fische nicht stumm – sie würden „Kadmium, Kadmium“ rufen.

Eigeninitiative ist gefragt, augurte der Chef – und rationalisierte Mitarbeiter weg.

Fort-Schritt kann auch Weg-Bewegen bedeuten.

Die Welle nippt am Touristenstrand – und zieht sich eilends wieder zurück.

Wenn es regnet, lachen die Frösche und weinen die Ameisen.

Aktuellstes aller Medien: das Pleite-Medium.

Wie die deutschen Eichen: schnell abgeschlagen wegen Chausseeverbreiterung.

Beim Surfen in den www-Wellen ist schon mancher ertrunken.

Im Gestrüpp der Grundrechte achte auf die Dornen der Fußnoten.

Die Lobbyisten: Politiker müssen bezahlbar bleiben.

Polschmelze? Surferparadies!

Die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes verabschiedet sich mit der Veröffentlichung einiger gesammelter Aphorismen von Bernd Juds, der regelmäßig das Feuilleton und Postscriptum mit Sprüchen und kulturellen Beiträgen bereicherte. Bernd Juds ist Ende April in Berlin kurz vor Vollendung seines 65. Lebensjahres gestorben.
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