ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2004Neuauflage der Broschüre „Krebs in Deutschland“

MEDIZINREPORT

Neuauflage der Broschüre „Krebs in Deutschland“

Dtsch Arztebl 2004; 101(19): A-1313 / B-1086 / C-1050

EB

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LNSLNS Im Jahr 2000 wurden in Deutschland bei Männern 200 000, bei Frauen 195 000 Krebserkrankungen festgestellt. Davon erkrankten 183 000 Männer und 175 000 Frauen erstmalig an einer Krebskrankheit. Damit hat die Zahl der pro Jahr erkrankenden Frauen gegenüber der letzten Schätzung für 1998 um 1,7 Prozent abgenommen, die Zahl der erkrankten Männer dagegen um 7,4 Prozent zugenommen. Diese und weitere Ergebnisse der bevölkerungsbezogenen Krebsregistrierung liegen jetzt in der vollständig überarbeiteten 4. Ausgabe der Broschüre „Krebs in Deutschland“ vor, die herausgegeben wird von der Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und unterstützt vom Gesamtprogramm zur Krebsbekämpfung im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung. Beinahe die Hälfte der Zunahme erstmals an Krebs erkrankter Männer ist auf die steigende Zahl entdeckter Prostatakrebserkrankungen (40 650) zurückzuführen, die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Mit 47 500 Erkrankungen im Jahr 2000 bleibt der Brustkrebs die häufigste Krebskrankheit der Frauen. Die Veröffentlichung als PDF-Datei und die Adressen der Krebsregister sind auf den RKI-Internetseiten (www.rki.de/KREBS) verfügbar. EB

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