Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Er betritt mein Sprechzimmer, mein langjähriger Patient, zerschunden im Gesicht und an den Händen. – Was ist passiert?
Gestern fuhr er mit seinem Freund und Kollegen nach einem Lehrgang auf einer Bundesstraße in seinem Auto gen Norden. Ein langer Autokonvoi kam ihnen entgegen. Ein Fahrzeug scherte aus ... Ein Krach! ... Er fand sich auf einer Wiese wieder, von Menschen umgeben. Zwei völlig zerstörte Autos, sein Freund eingeklemmt ... und tot. – Und er selbst? – Nur ein paar Schürfungen und Prellungen, sonst nichts. – Aber der Freund ... seine Familie zu Hause! – Schrecklich!
Nach einer kurzen Untersuchung in der Klinik ist er entlassen und fährt mit dem Taxi erst zur Familie des Freundes, um zu trösten, wo es nichts zu trösten gibt. Dann nach Hause. Seine Frau ist entsetzt über sein Aussehen. Was ist passiert?
Sie gehen ins kleine Büro. Sein Blick fällt auf die Wanduhr – ein Geschenk des Freundes vor vielen Jahren. – Sein Atem droht ihm zu stocken: Mein Gott! Die Uhr! Sie ist stehen geblieben um 13.50 Uhr – genau die Zeit des tödlichen Unfalles. Dr. med. Gerhard Sielhorst
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote