ArchivDeutsches Ärzteblatt48/1996Arzneimittel: Bankrotterklärung

SPEKTRUM: Leserbriefe

Arzneimittel: Bankrotterklärung

Rapp, Peter

Zu dem Beitrag "Rationierte Arzneimittelversorgung?" von Dr. med. Peter Schwoerer in Heft 43/1996
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LNSLNS . . . Rationierung auch noch bei den nichtärztlichen Leistungen der GKV käme der definitiven Bankrotterklärung der gesamten Heilkunde gleich. Rationierung, "auch wenn Rationalisierungsreserven fachlich, medizinisch und pharmakologisch fragwürdig sein mögen", hieße vollends, Medizin zu betreiben wie die Sau, und zwar ohne Verantwortung des Staates, aber auf staatliches Geheiß und unter Verbiegung unseres ärztlichen Wissens und Gewissens. Anders als mit dieser süddeutschen Metapher läßt sich das nicht treffend beschreiben.
Egal, ob man Schwoerers Artikel als ohnmächtigen Hilfeschrei, als Machtspielchen und Instrumentalisierung der Ärzte und via Ärzte Instrumentalisierung der Patienten, als "Schuß vor den Bug" oder als "bei Erwachsenen bekanntermaßen über den Geldbeutel laufende" Erziehungsmaßnahme auffassen will: das geht gegen Grundsätzliches . . .
Peter Rapp, Hauptstraße 177, 79576 Weil am Rhein
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