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Erschreckend

E.B.

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LNSLNS In den ersten neun Monaten 1996 hat sich die Zahl der nach Deutschland eingeschleppten Malariafälle gegenüber dem gleichen Zeitraum 1995 um etwa 10 Prozent auf 835 erhöht, wie das Robert KochInstitut, Berlin, in seinem Bulletin mitteilt. Eine Auswertung von 665 dieser Fälle ergab: 80 Prozent der Erkrankungen wurden in Afrika erworben (17 Prozent in Kenia, 16 Prozent in Ghana), 13 Prozent in Asien. Von 7 Infektionen in europäischen Ländern erfolgten 6 im Südosten der Türkei. Besonders erschreckend ist, daß mehr als die Hälfte dieser Kranken ohne jegliche Prophylaxe in solche Infektionsgebiete reiste. Von den trotz Prophylaxe Erkrankten gaben mehr als 90 Prozent eine nicht regelmäßige Einnahme von Medikamenten an. Das Robert Koch-Institut zieht daraus den Schluß, daß eine wirksamere Beratung von Personen, die in Malariagebiete reisen, eine "prioritäre Aufgabe" bleiben muß. Dies gelte auch für die Wachsamkeit gegenüber Mückenstichen, die gleichzeitig das Risiko einer Infektion mit Dengue-Fieber senken könne. E.B.
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