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Lexikon: Bundesmantel

Dtsch Arztebl 2004; 101(25): A-1848 / B-1540 / C-1476

EB

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LNSLNS In der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung wird die vertragsärztliche Versorgung auf zwei Stufen vertraglich geregelt: Auf der Bundesebene schließt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen im Rahmen der gemeinsamen Selbstverwaltung die Bundesmantelverträge ab. Der Inhalt dieser Verträge ist zugleich Bestandteil der Gesamtverträge, die auf Landesebene vereinbart werden. Den Spitzenverbänden der Krankenkassen steht es frei, die Bundesmantelverträge gemeinsam oder individuell zu vereinbaren. Derzeit haben sie gemeinsam einen Bundesmantelvertrag-Ärzte mit der KBV abgeschlossen, im Bereich der Ersatzkassen gilt ein eigener Bundesmantelvertrag, der so genannte Arzt-Ersatzkassen-Vertrag. Aufgabe der Bundesmantelverträge ist es, bundesweit einheitliche Standards für die vertragsärztliche Versorgung zu gewährleisten.Inhalt der Bundesmantelverträge sind unter anderem der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM), die Richtlinien des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses, Vereinbarungen zur Qualitätssicherung und Einzelheiten über die Abrechnung ärztlicher Leistungen. EB
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