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LNSLNS René-Schubert-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung e.V., gestiftet durch die Firma UCB, Kerpen, für Ärzte und Naturwissenschaftler, die sich mit Fragen der experimentellen Gerontologie befassen, an zwei Wissenschaftler. Preisträger sind Priv.-Doz. Dr. med. Tilman Grune für seine Arbeit zum Thema „Proteinoxidation und Proteasom in der proliferativen und nichtproliferativen zellulären Seneszenz“ und Priv.-Doz. Dr. med. Gerald Münch für seine Arbeit über „Pathophysiologische Effekte von Advanced glycation endproducts“ als altersabhängige Progressionsfaktoren bei der Alzheimer Demenz“.
Der Preis für das Jahr 2005 wird erneut ausgeschrieben. Informationen bei: Prof. Dr. med. Klaus Hager, Klinik für Medizinische Rehabilitation und Geriatrie, Henriettenstiftung, Schwemannstraße 19, 30559 Hannover;
E-Mail: geriatrie.hannover@t-online.de.

Forschungspreis der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. Stuttgart – Förderpreis aus dem Forschungsfonds der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft Stuttgart e.V., verliehen an Dr. med. Tobias Freitag und an Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Detlef Schuppan, Medizinische Klinik I mit Poliklinik, Universität Erlangen-Nürnberg, zum Thema „Untersuchung der Wirkungen der Immunreaktion gegen Gliadin und Gewebs-Transglutaminase/TGase 2) in HLA-DR4-DQ8-CD4-transgenen Mäusen beziehungsweise für die Integrität humaner Darm-Xenotransplantate in SCID-Mäusen“.
Der Preis wird erneut ausgeschrieben für 2004, Verleihung im März 2005. Bewerbungen bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft Stuttgart e.V., Telefon: 07 11/45 45 14, Fax: 07 11/4 56 78 17, E-Mail: info@dzg-online.de. EB

Karl Theodor Vogel Preis für Fachpublizistik – verliehen durch die Vogel-Mediengruppe in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse am 13. Mai in Wiesbaden. Erster Preisträger (Dotation: 7 500 Euro) ist der Journalist Hans-Jürgen Bittermann für den Artikel „Schützt den Inhalt und die Umwelt“, erschienen in MM Logistik. Bittermann beschreibt, wie Verpackung sowohl umweltgerecht als auch wirtschaftlich sein kann. Den zweiten Preis, Dotation: 5 000 Euro, erhielt Dr. med. Livia Cotta für den Beitrag „Neurologische Reha – Training für die grauen Zellen“, erschienen in der Zeitschrift „Physiopraxis“. Cotta schreibt über die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten, wissenschaftlich auf dem aktuellen Stand und angepasst auf die Zielgruppe der Physiotherapeuten. Den dritten Preis, Dotation: 2 500 Euro, erhielt Susanne Wuthe für den Artikel „Handzahm“, erschienen in der Zeitschrift @Lab. Der Artikel behandelt die Entwicklung von mechanischen und elektronischen Pipetten.
Der Vogel-Preis, der bisher technisch orientiert war, ist in diesem Jahr erstmals auf ein weiteres Spektrum ausgedehnt worden. Bei der Preisverleihung, die in einer für die Zeitschriftenpresse schwierigen Zeit stattfand, unterstrich Claus Wüstenhagen (Vogel-Gruppe) die Bedeutung der Qualität im Journalismus. Sie müsse immer wieder neu verteidigt werden, sei aber unumgänglich für eine Zeitschrift, die sich in der Informationsflut durchsetzen wolle. Der Leiter der Jury, Prof. Will Teichert, Hamburg, machte darauf aufmerksam, dass es zurzeit auch gute Autoren schwer haben, wenn in Redaktionen konzeptionell und intellektuell geknausert werde. Umso beachtlicher sei die Leistung der Preisträger. Norbert Jachertz

Michael-Preis – verliehen durch die Stiftung Michael zur Bekämpfung der Anfallkrankheiten und ihrer individuellen und sozialen Folgen, Hamburg, an Prof. Dr. med. Rüdiger Köhling, Klinik für Epileptologie der Universität Bonn („Spatio-temporal patterns of neuronal activity – analysis of optical imaging data using geometric shape matching“).

Constantin von Kaisenberg Foto: privat
Constantin von Kaisenberg
Foto: privat
Pfannenstiel Preis – verliehen anlässlich der 120. Tagung der Norddeutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. in Rostock, an Priv.-Doz. Dr. med. Constantin von Kaisenberg, Universitäts-Klinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Frauenklinik, Bereich Pränatale Medizin, in Anerkennung seiner Arbeit mit dem Titel „Ersttrimester-Feten mit chromosomalen Störungen, eine sonographische, biochemische und morphologische Charakterisierung“.

Léon Dumont Preis – verliehen durch die Belgische Gesellschaft für Kardiologie, Dotation: 40 000 Euro, zum ersten Mal verliehen, an Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen. Hasenfuß erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner Arbeiten mit dem Titel „Molekulare Pathophysiologie und Entwicklung neuer Behandlungsmethoden der Herzinsuffizienz“. Die Arbeiten beinhalten Untersuchungen über die Umbauvorgänge, die zum Beispiel nach einem Herzinfarkt stattfinden und die für die Entwicklung einer Herzmuskelschwäche ursächlich sind, heißt es in der Laudatio.

Adolf-Fick-Preis – verliehen für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Physiologie im deutschsprachigen Raum, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Dr. Thomas J. Jentsch und seine Arbeitsgruppe, Institut für Molekulare Neuropathobiologie, in Würdigung seiner Forschungen zu Chlorid- beziehungsweise Kaliumkanälen. Durch diese Arbeiten konnten mehrere Erbkrankheiten, die auf Mutationen in Chlorid-Kanälen beruhen, aufgeklärt werden, so zum Beispiel bestimmte Nierenerkrankungen, die Myotonie und eine Form der Osteoporose, bei der eine zu starke Verknöcherung vorliegt, die zu leichten Knochenbrüchen führen kann.

Förderpreis – verliehen durch die Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V., Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Petry, ehemals Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Abteilung für Gynäkologische Onkologie, jetzt Chefarzt der Frauenklinik der Stadt Wolfsburg und Wissenschaftler der an der Kooperationsstudie der MHH beteiligten Mitarbeiter des Universitätsklinikums Tübingen. Die Arbeit wurde im
British Journal of Cancer (Jahrgang 2003), Seiten 1570 –1577, publiziert. Die Wissenschaftler verglichen erstmals unter Alltagsbedingungen einen HPV-Test mit dem Abstrich der Früherkennungsuntersuchung für Frauen. EB

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