ArchivDeutsches Ärzteblatt7/1996Schweden: Priorität für Palliativmedizin

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Schweden: Priorität für Palliativmedizin

IW

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LNSLNS KÖLN. Die schwedische parlamentarische Kommission für Fragen der Prioritätensetzung hat in ihrem Schlußbericht lebensrettende und palliative Maßnahmen der obersten von fünf Dringlichkeitsstufen medizinischer Behandlung zugeordnet.
Lebensrettende, oft durch Hochtechnologie gestützte Einsätze sollten nicht länger primär die begrenzten öffentlichen Mittel für den Medizinsektor in Anspruch nehmen. Akute Maßnahmen, die Leben verlängern, seien gleichwertig mit palliativen Maßnahmen, Pflege und Sterbebegleitung, die dem Patienten eine erträgliche letzte Lebensphase und ein würdiges Sterben ermöglichen.
Die Kommission führte ihre Untersuchung im Auftrag der schwedischen Regierung und in Zusammenarbeit mit dem nationalen Rat für medizinische Ethik durch. IW

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