ArchivDeutsches Ärzteblatt49/1996Lohnfortzahlung: Umdenken

SPEKTRUM: Leserbriefe

Lohnfortzahlung: Umdenken

Kayser, Alexander

Zum Beitrag "Bestraft werden die Falschen" von Dr. med. Karl-Heinz Weber in Heft 40/1996 und zum "Seite eins"-Beitrag "Öffentlich-rechtliche Täuscher unterwegs" von Josef Maus in Heft 41/1996:
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LNSLNSLNSLNS . . . Aus lauter Angst, daß auch einmal der Falsche getroffen wird, lehnt Herr Dr. Weber eine Korrektur bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ab, ohne zu sagen, wie er das Problem angehen will, obgleich er am Anfang seiner Ausführungen auf lobenswerte Beispiele im Ausland hinweist.
Ist es denn wirklich unzumutbar, bei 28 bis 30 Urlaubstagen und vielen Feiertagen im Jahr, auf fünf Urlaubstage im Krankheitsfall zu verzichten? Wird dadurch die soziale Ordnung gefährdet? Wenn wir das soziale Gefüge unserer Republik retten wollen, müssen wir uns auf vielen Gebieten zu wesentlich grundlegenderen Reformen entschließen (siehe Schweden), und wir alle müssen bereit sein zum Umdenken . . . Wir sollten uns wieder daran erinnern, daß Lohn die Anerkennung für geleistete Arbeit und Urlaub, und übrigens auch Freizeit, zur Erholung von getaner Arbeit gedacht ist (oder war) . . .
Dr. med. Alexander Kayser, Birkenwaldstraße 165 c, 70191 Stuttgart
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