ArchivDeutsches Ärzteblatt7/1996China setzt restriktive Familienplanung fort

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China setzt restriktive Familienplanung fort

afp

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LNSLNS PEKING. Trotz des Widerstands vor allem in der Landbevölkerung will China an der restriktiven Geburtenpolitik festhalten. Bis zum Jahr 2000 dürfe die Zahl der Chinesen nicht über 1,3 Milliarden wachsen, so Familienplanungsministerin Peng Peiyun. Langfristiges Ziel sei es, die Einwohnerzahl von 1,4 Milliarden bis zum Jahr 2010 nicht zu überschreiten. Das Bevölkerungswachstum lag seit 1979 jährlich bei durchschnittlich 14 Millionen. In den kommenden 15 Jahren wird mit einer Zunahme um rund 200 Millionen gerechnet.
Paare in städtischen Regionen dürfen ein Kind, Paare in ländlichen zwei, in Ausnahmefällen drei Kinder haben. Diese Vorgaben werden unter anderem mit erzwungenen Sterilisationen und Abtreibungen durchgesetzt. afp

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