ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2004Einfluss vaskulärer Faktoren auf die Entwicklung einer Demenz

MEDIZIN

Einfluss vaskulärer Faktoren auf die Entwicklung einer Demenz

Knecht, Stefan; Berger, Klaus

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Zusammenfassung
Erkrankungen, die höhere, integrative Leistungen des Gehirns beeinträchtigen, können zu einer Demenz führen. Die Ursachen sind unterschiedlich (degenerativ, vaskulär, entzündlich) und wirken additiv. So können vaskuläre Erkrankungen nicht nur die primäre Ursache einer Demenz sein, sondern auch demenzielle Entwicklungen anderer Genese beschleunigen. Dabei sind akute vaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfälle nur die Spitze eines Eisberges. Fünfmal häufiger sind unbemerkte ischämische Hirnläsionen, die als radiologischer Zufallsbefund oder in Bevölkerungsstudien auffallen und die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln, verdoppeln. Da Demenzen vor allem zum Lebensende hin auftreten, könnte eine Erkrankungsverzögerung von zwei Jahren die Gesamtzahl von einer Million Betroffenen in Deutschland um ein Viertel verringern. Die Identifikation und Behandlung vaskulärer Risikofaktoren dürfte wegen des vaskulären Beitrags zur Desintegration neuronaler Funktion derzeit noch einer der effektivsten Wege sein, die Entwicklung einer Demenz zu verlangsamen und damit die Prävalenz von Demenz zu senken.

Schlüsselwörter: Demenz, Morbus Alzheimer, Schlaganfall, Risikostratifizierung, Geriatrie

Summary
Vascular Factors Contributing to the Development of Dementia
Dementia can be conceptualized as the final common pathway of diseases that disintegrate information processing in the brain. The underlying causes differ (e. g. degenerative, vascular, and inflammatory processes) and act cumulatively. Thus, cerebrovascular disease may be a primary cause of dementia or contribute to dementing processes based on other pathologies. Symptomatic brain infarcts are only the tip of the iceberg. Silent brain infarcts are five times more prevalent than symptomatic strokes. Such clinically unrecognized infarcts are usually diagnosed by coincidence or in radiological cohort studies and double the risk for dementia. Since dementia primarily affects the elderly, a delay in onset of two years would considerably reduce the total number of patients. Because cerebrovascular disease accelerates brain disintegration, prevention of symptomatic and silent brain infarcts by identification and treatment of cerebrovascular risk factors seems one of the most promising ways to lower the prevalence of dementia in the general population.

Key words: dementia, Alzheimer’s disease, stroke, risk assessment, geriatrics


Häufigste Ursache der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Sie ist durch charakteristische, abnorme Proteinablagerungen im Gehirn gekennzeichnet. Bemerkenswert ist aber, dass ein Drittel der Menschen mit diffusen Ablagerungen von Alzheimer-Fibrillen keine Gedächtnisstörungen hat – falls keine weitere Gehirnerkrankung vorliegt. Dies zeigten autoptische Untersuchungen von 130 Nonnen im Alter von 75 bis 102 Jahren, die kurz vor ihrem Tod neuropsychologisch getestet wurden (90). Selbst unter den Nonnen im neuropathologisch schwersten Stadium der Alzheimer-Krankheit hatten acht Prozent keine Gedächtniseinschränkungen. Diese Befunde verdeutlichen, dass die Grundlagen kognitiver Integrität differenziert betrachten werden müssen. Bei der Diagnose und Therapie der Demenz sollten unterschiedliche Ursachen und mögliche kumulative, gehirnschädigende Effekte berücksichtigt werden. Die Grundlage kognitiver Leistungen ist die effektive Integration von Information innerhalb ausgedehnter neuronaler Netzwerke. Die Faserverbindungen der weißen Hirnsubstanz repräsentieren die strukturelle Grundlage dieser Netzwerke. Altern führt zu einer Ausdünnung neuronaler Fasern (Abbildung 1). Diese altersbedingte Diskonnektion geht mit einer geringen Einbuße planerischer Leistungsfähigkeit einher (67). Wichtiger ist jedoch, dass die Fähigkeit des Gehirns einschränkt wird, Ausfälle jedweder Genese zu kompensieren.
Leichte kognitive Störungen
Unter so genannten leichten kognitiven Störungen („mild cognitive impairment“) leiden, je nach Definition, sieben Prozent bis 38 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre (10). Betroffene berichten über Schwierigkeiten beim Lernen neuer Inhalte, über Aufmerksamkeitsbeeinträchtigung oder Denkverlangsamung. Neuropsychologische Tests zeigen häufig knapp unternormwertige Leistungen. Solche testpsychologischen Auffälligkeiten fanden sich in einer Reihenuntersuchung bereits fünf Jahre vor der Manifestation einer Demenz, die zu alltagsrelevanten Beeinträchtigungen führt (28). Man schätzt, dass pro Jahr zwischen vier Prozent und 25 Prozent der Menschen mit leichten kognitiven Störungen eine Demenz entwickeln (12).
Demenz
Demenz beschreibt einen Symptomenkomplex. Die Ursachen sind vielfältig (Tabelle 1). An erster Stelle stehen neurodegenerative Krankheiten, vor allem die Alzheimer-Krankheit, gefolgt von vaskulären Ursachen. In der Vergangenheit wurde kognitiver Abbau im Alter oft fälschlich so genannter seniler Gefäßsklerose oder einer Verkalkung zugeschrieben. Eine weitere Differenzierung von Demenzen wurde erst möglich, nachdem man in den 70er-Jahren anhand der klinischen Syndromatik auf spezifische Ursachen, vor allem die Alzheimer-Krankheit, rückschließen konnte. Diese Abgrenzungsbemühungen flossen in die Kriterien zur Diagnose einer Demenz ein. Die Internationale Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) fordert neben dem Kardinalkriterium einer Merkfähigkeitsstörung zusätzlich Beeinträchtigungen der räumlichen Fähigkeiten (beispielsweise Störungen der Visuokonstruktion), der Kognition im engeren Sinn (wie beeinträchtige Abstraktion), der planerischen Leistung (Dysexekution), der sprachlichen Verarbeitung (Aphasie) oder des Verhaltens, Affekts und der Persönlichkeit. Für die Diagnose einer Demenz wird gefordert, dass die Störungen bereits zu einer psychosozialen Beeinträchtigung geführt haben. Demenzen entwickeln sich subklinisch über Jahrzehnte. Die erwähnten Diagnosekriterien erlauben die Feststellung einer fortgeschrittenen dementiellen Erkrankung. Sie sind aber wenig geeignet für die Erfassung früher Phasen des kognitiven Abbaus.
Mischpathologien
In vielen Fällen von Demenz addieren sich mehrere pathophysiologische Veränderungen. Im Fall einer neurodegenerativen Vorschädigung kann ein zusätzlicher Hirninfarkt zu einer Dekompensation führen. In einigen Studien wurde innerhalb der ersten drei Jahre nach einem Schlaganfall (meist bereits innerhalb der ersten sechs Monate) bei fast jedem dritten Patienten eine Demenz nachgewiesen (35, 43). Dieser Zusammenhang erklärt, warum bei Menschen mit beginnender Alzheimer-Krankheit bereits relativ geringe vaskuläre Schäden eine klinisch fassbare Demenz verursachen können. Ebenso können bei Patienten mit festgestellter vaskulärer Vorschädigung bereits geringe Ausprägungen der Alzheimer-Pathologie zu einer Demenz führen (22, 89). Die Häufigkeit gemischter Demenzen und der Anteil verschiedener Pathologien wird aus methodischen und definitorischen Gründen sehr unterschiedlich eingeschätzt (15, 27). Inhalt dieses Beitrages sind daher nicht Häufigkeiten, sondern Prinzipien. Am Beispiel vaskulärer Risikofaktoren und der Pathologie soll dargestellt werden, dass bereits eine Behandlung von therapierbaren Teilursachen zu einer zeitlichen Verschiebung und Progredienzverzögerung von Demenzen beitragen kann.
Gesellschaftliche Relevanz
In Deutschland wird die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen aktuell auf eine Million geschätzt, das entspricht etwa einem Prozent der Bevölkerung. Die Inzidenz und Prävalenz nehmen mit steigendem Lebensalter stark zu: von etwa 1,5 Prozent bei den 65- bis 69-Jährigen auf mehr als 30 Prozent bei den 85- bis 90-Jährigen. Dies bedeutet, dass jeder vierte 55-Jährige dement werden wird (69).
Da die Lebenserwartung steigt, muss man mit einer erheblichen Zunahme der Demenzen rechnen. So wird eine Verdopplung der Prävalenz innerhalb der nächsten 30 Jahre erwartet (57). Neben persönlichem und familiärem Leid entstehen erhebliche direkte und indirekte gesellschaftliche Kosten. In Analogie zu amerikanischen Schätzungen ist pro Patient und Jahr mit demenzbedingten Gesamtkosten von 20 000 bis 60 000 Euro zu rechnen.
Neben den direkten Krankheitskosten sind indirekte Aufwendungen für den Pflegeeinsatz zu berücksichtigen, auch dann, wenn dieser unbezahlt durch Familienmitglieder erfolgt (21, 36). Rechnet man die amerikanischen Schätzungen um, so ergibt sich für Deutschland eine volkswirtschaftliche Belastung durch Demenzen von wenigstens 20 Milliarden Euro pro Jahr. Unter Berücksichtigung der altersabhängigen Prävalenz manifester Demenzen und der Häufung zum Lebensende würde eine Verschiebung des Erkrankungsbeginns oder eine Verzögerung der frühen Erkrankungsstadien um nur zwei Jahre die Gesamtprävalenz um 25 Prozent senken (Grafik 1).
Dies würde neben dem Gewinn an Lebensqualität einer volkswirtschaftlichen Einsparung von mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr entsprechen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Lebenserwartung nicht in demselben Maße wie die Verschiebung des Erkrankungsbeginns steigt.
Zerebrovaskuläre Erkrankung
Weltweit sind Hirninfarkte derzeit die sechsthäufigste Erkrankung; im Jahr 2020 werden sie bereits die vierthäufigste sein. In den entwickelten Ländern sind Schlaganfälle, also Hirninfarkte und Hirnblutungen, bereits jetzt die zweihäufigste Todesursache (58). Zerebrovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Ursache erworbener Behinderung. In Deutschland treten jährlich circa 150 000 neue Schlaganfälle auf (Inzidenz). Hierzu kommen etwa 50 000 Rezidive. An den Folgen eines Schlaganfalls leiden in Deutschland heute 500 000 Menschen (Prävalenz) (7). Ähnlich wie bei den Demenzen nimmt die Inzidenz von Hirninfarkten mit höherem Lebensalter exponentiell zu. Ursachen sind überwiegend arterio-arterielle oder kardiogene Embolien in das Gehirn und Verschlusskrankheiten der hirnversorgenden kleinen Gefäße. Vom Patienten bemerkte neurologische Ausfälle infolge von symptomatischen Schlaganfällen sind die Spitze eines Eisberges. Fünfmal häufiger sind zerebrale Gefäßerkrankungen, die klinisch nicht akut auffallen und in kernspintomographischen Reihenuntersuchungen häufig als stumme Gehirninfarkte oder ischämische Leukenzephalopathien bezeichnet werden (97). Solche vaskulären Gehirnläsionen wurden in bisherigen Untersuchungen und Therapiekonzepten nicht hinreichend berücksichtigt. Der Terminus „stumm“ ist irreleitend, weil Störungen durch solche Infarkte zwar oft nicht bemerkt werden, aber zu einer dementiellen Entwicklung beitragen. Durch unbemerkte Hirninfarkte verdoppelt sich das Risiko, dement zu werden (98).
Die Bildgebung und teilweise neuropathologische Obduktionsbefunde erlauben neben der neurologischen Anamnese und der klinischen Präsentation eine weitere Differenzierungen von Hirninfarkten und ihrem Einfluss auf den kognitiven Abbau.
Die Multiinfarktdemenz beschreibt einen sich summierenden kognitiven
Abbau nach wiederholten territorialen Hirninfarkten. Infarktursachen können kardioembolisch, arterio-arteriell embolisch oder arteriell thrombotisch sein (52). Die Patienten zeigen häufig schrittweise Verschlechterungen und umschriebenere neuropsychologische Ausfälle wie Aphasie, Apraxie oder Neglect. Eine Demenz durch strategische Infarkte kann durch Infarkte oder Blutungen innerhalb kritischer Hirnregionen wie beispielsweise dem Thalamus entstehen.
Die Leukoaraiose beschreibt eine Ausdünnung der weißen Substanz des Gehirns und manifestiert sich als bilaterale, fleckige, konfluierende, teilweise auch diffuse Veränderung, die sich in der Computertomographie hypodens und in der T2-gewichteten Kernspintomographie hyperintens darstellen (30). Die Ursachen sind unterschiedlich und reichen von genetischen, autoimmunen, infektiösen bis zu metabolischen Erkrankungen. Im höheren Lebensalter ist die Genese aber überwiegend vaskulär und wird daher auch als subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie (SAE), früher auch als Morbus Binswanger, bezeichnet. Hauptursache einer SAE ist Bluthochdruck, der über fibrohyalinäre Gefäßwandverdickung zu zylinderförmiger Minderversorgung und zu Ischämien aufgrund von Verschlüssen perforierender Arterien in den zugehörigen Versorgungsgebieten führt. Der Status lacunaris bezeichnet eine Gehirnschädigung durch multiple subkortikal gelegene Infarkte von meist weniger als 1,5 cm Durchmesser infolge einer zerebralen Mikroangiopathie. Eine besondere Stellung nimmt die auch als kongophile Angiopathie bezeichnete zerebrale Amyloidangiopathie ein. Hier lagert sich Amyloid in der Tunica media vorwiegend der kleinen und mittleren Arterien des Gehirns und der Meningen ab. Klinisch finden sich lobäre und kortikale Blutungen und Infarkte, zum Teil auch in der weißen Substanz. Die Amyloidangiopathie manifestiert sich gehäuft im Alter von über 70 Jahre. Sie wird bei bis zu 30 Prozent der über 80-Jährigen beobachtet (99). Daneben wird eine Amyloidangiopathie autoptisch auch bei 80 Prozent der autoptisch untersuchten
Alzheimer-Patienten beschrieben (20). Trotzdem findet sich keine direkte Beziehung zwischen den für die Alzheimer-Krankheit typischen Amyloidplaques und parenchymatösen Amyloidablagerungen und den Amyloidablagerungen in den zerebralen Gefäßen (107).
Mit kardiogener Demenz wird die Demenz infolge schwerer Herzerkrankungen bezeichnet (107). Die Pathomechanismen sind unterschiedlich und reichen von schwerer kardialer Insuffizienz mit massiv verminderter Auswurfleistung bis zu den zerebrovaskulären Komplikationen kardialer Bypass-Operationen (81). In der Bewertung muss berücksichtigt werden, dass die unterschiedlichen vaskulären Erkrankungen oft gemeinsam auftreten. Viele Patienten haben neben einer zerebrovaskulären auch eine kardiovaskuläre Erkrankung, sodass sich Schäden potenzieren.
Beim einzelnen Patienten bestimmen Art und Lokalisation der zerebrovaskulären Erkrankung das Ausmaß und die spezifische Ausprägung der kognitiven Einschränkung. Vereinfachend kann zwischen kortikalen und subkortikalen Demenzen unterschieden werden. Die kortikale Demenz entspricht weitgehend den ICD-10-Kriterien der Demenz. Wie ausgeführt, waren diese Kriterien vor allem für die Erfassung der Alzheimer-Krankheit entwickelt worden. Im Vordergrund stehen die Merkfähigkeitsstörungen. Die subkortikale Demenz ist durch Störungen von Aufmerksamkeit und komplexen Planungsfunktionen gekennzeichnet. Oft imponieren Umständlichkeit und leichte Ablenkbarkeit.
Verlässt man die Ebene spezifischer vaskulärer Pathomechanismen und betrachtet Daten aus Bevölkerungsstudien, lassen sich Risikofaktoren identifizieren, die sowohl die Wahrscheinlichkeit eines Hirninfarktes als auch die einer Demenz erhöhen (Tabelle 2). Wahrscheinlich tragen die aufgelisteten Faktoren zu einer vaskulären Schädigung des Gehirns bei und diese wiederum über Diskonnektion zu einem vorzeitigen dementiellen Abbau (Grafik 2). Die Zahl der vaskulären Risikofaktoren korreliert mit den Hirnläsionen und mit dem Grad der kognitiven Einschränkung (9, 35). Die erwähnten Risikofaktoren wirken additiv und treten gemeinsam mit weiteren neurodegenerativen Risikofaktoren einschließlich des Alterns auf. Mikro- oder makrovaskuläre Läsionen, die beim jungen Menschen nur einen umschriebenen oder gar keinen Funktionsausfall hinterlassen, können bei einem alten Menschen den Schritt von kompensierter kognitiver Leistung im Grenzbereich zu einer klinisch manifesten Demenz bedeuten (73). Abbildung 2 zeigt das Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren.
Behandelbare Risikofaktoren
Die Therapie behandelbarer vaskulärer Risikofaktoren stellt derzeit die effektivste Maßnahme zur Verringerung einer neuronalen Desintegration dar. Dies ist entscheidend für die Prävention der Demenz oder für eine Erkrankungsverzögerung. Berücksichtigt man Häufigkeit, Behandelbarkeit und den wahrscheinlichen Beitrag vaskulärer Risikofaktoren zur Demenzentwicklung, lässt sich folgende gewichtete Reihung aufstellen: Bluthochdruck, Rauchen, diabetische Stoffwechsellage, Vorhofflimmern, Hyperhomocysteinämie, Hypercholesterinämie.
Für die den Cholesterinspiegel senkenden Statine gibt es mittlerweile Hinweise, dass sie nicht nur die vaskuläre Erkrankungswahrscheinlichkeit mindern, sondern tierexperimentellen Untersuchungen zufolge auch die Bildung des für die Alzheimer-Krankheit relevanten Beta-Amyloids verringern können (87). Ferner legen klinische Beobachtungsstudien nahe, dass Statine das Risiko für eine Demenz auch über einen von der Cholesterinsenkung unabhängigen Mechanismus vermindern können. So fand man seltener Demenzen unter Patienten mit Hyperlipidämie, die Statine erhielten, im Vergleich zu Patienten mit Hyperlipidämie, die mit anderen Fettsenkern behandelt wurden, aber auch gegenüber Patienten, die nicht an einer Hyperlipidämie erkrankt waren (37). Umgekehrt waren die für die symptomatische Therapie der Alzheimer-Krankheit entwickelten Cholinesterase-Hemmer auch bei vaskulären Demenzen wirksam (50,75).
Einer effizienten und flächendeckenden Therapie des vaskulären Risikofaktors Bluthochdruck stand in der Vergangenheit die irrige Vorstellung eines Erfordernishochdrucks entgegen. Hierzu hatte möglicherweise die Beobachtung beigetragen, dass viele Patienten mit fortgeschrittener Demenz einen niedrigen Blutdruck aufweisen (29). Dieses ist aber eine Folge und keine Ursache der Neurodegeneration (88). Daneben ist bei Menschen über 75 Jahren ein sehr niedriger diastolischer Blutdruck von unter 65 mm Hg mit einer erhöhten Demenzwahrscheinlichkeit assoziiert (77). Dieser sehr niedrige diastolische Blutdruck dürfte Ausdruck einer ausgeprägten Arteriosklerose mit vermehrter Gefäßwandstarre sein. Ferner kann eine schwere Herzinsuffizienz mit verminderter Auswurfleistung zu einer kognitiven Beeinträchtigung beitragen (107).
Die effektivste Maßnahme, einer Demenz vorzubeugen, ist derzeit die Bluthochdruckbehandlung unter Zugrundelegung der WHO-Kriterien. Der systolische Blutdruck sollte < 135 und der diastolische < 85 mm Hg betragen. Als optimal wird ein systolischer Blutdruck < 120 und ein diastolischer < 80 mm Hg betrachtet (42, 101). Auch eine bereits unzureichende Blutdrucksenkung während der Nacht bedeutet eine Risikoerhöhung (96, 105). Durch die Senkung des Bluthochdrucks konnten Forette et al. (24) eine 50-prozentige Risikominderung hinsichtlich der Entwicklung einer Demenz dokumentieren (Grafik 3). Der Beitrag vaskulärer Faktoren zur Entwicklung von Demenzen wurde bisher nicht hinreichend präzisiert. Es ist zu hoffen, dass künftig bessere Daten zum quantitativen Beitrag der einzelnen Faktoren vorgelegt werden können. Die sich nach dem derzeitigen Wissen ergebenden Schlussfolgerungen für das praktisches Handeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Aus diagnostischer, therapeutischer und präventionsmedizinischer Sicht sollten Ärzte stärker die Möglichkeit überlappender pathogenetischer Konzepte erwägen, bei denen degenerative und vaskuläre Komponenten interagieren.
- Um eine vaskuläre Schädigung besser zu erkennen, ist ein MRT des Gehirns bei Patienten mit kognitiven Einschränkungen wünschenswert.
- Die kardiovaskulären Risikofaktoren von Patienten mit beginnender oder manifester Demenz müssen konsequent therapiert werden. Dies gilt insbesondere für den Bluthochdruck.
- Ratsuchende Nachkommen von Demenzkranken sollten über die Bedeutung adäquat kontrollierter kardiovaskulärer Risikofaktoren bereits im jungen und mittleren Alter informiert werden.

Danksagung: Die Erstellung dieser Übersicht wurde unterstützt durch das Kompetenznetz Vorhofflimmern (Teilprojekt B8, S. Knecht) und das Kompetenznetz Schlaganfall (Teilprojekt Z7, K. Berger) des BMBF.

Manuskript eingereicht: 5. 1. 2004, revidierte Fassung angenommen: 29. 3. 2004

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2004; 101: A 2185–2189 [Heft 31–32]


Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das beim Verfasser erhältlich oder im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit3104 abrufbar ist.

Anschrift für die Verfasser:
Prof. Dr. med. Stefan Knecht
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Universitätsklinikum Münster
Albert Schweitzer Straße 33, 48129 Münster
E-Mail : knecht@uni-muenster.de
1.
Randomised trial of cholesterol lowering in 4444 patients with coronary heart disease: the Scandinavian Simvastatin Survival Study (4S). Lancet 1994; 344: 1383–1389. MEDLINE
2.
Anticardiolipin antibodies and the risk of recurrent thrombo-occlusive events and death. The Antiphospholipid Antibodies and Stroke Study Group (APASS). Neurology 1997; 48: 91–94. MEDLINE
3.
Almeida OP, Hulse GK, Lawrence D, Flicker L: Smoking as a risk factor for Alzheimer's disease: contrasting evidence from a systematic review of case-control and cohort studies. Addiction 2002; 97: 15–28.
4.
The Long-Term Intervention with Pravastatin in Ischaemic Disease (LIPID) Study Group: Prevention of cardiovascular events and death with pravastatin in patients with coronary heart disease and broad range of initial cholesterol levels. N Engl J Med 1998; 339: 1349–1357. MEDLINE
5.
Bachman DL, Wolf PA, Linn RT, Knoefel JE, Cobb JL, Belanger AJ et al.: Incidence of dementia and probable Alzheimer's disease in a general population: the Framingham Study. Neurology 1993; 43:515–519. MEDLINE
6.
Berger K, Ajani UA, Kase CS, Gaziano JM, Buring JE, Glynn RJ et al.: Light-to-moderate alcohol consumption and risk of stroke among U.S. male physicians. N Engl J Med 1999; 341: 1557–1564. MEDLINE
7.
Berger K, Kolominsky-Rabas P, Heuschmann P, Keil U: [Frequency of stroke in Germany: prevalence, incidence and sources of these data]. Dtsch Med Wochenschr 2000; 125: 21–25. MEDLINE
8.
Berger K, Schulte H, Stogbauer F, Assmann G: Incidence and risk factors for stroke in an occupational cohort: the PROCAM Study. Prospective Cardiovascular Muenster Study. Stroke 1998; 29: 1562–1566. MEDLINE
9.
Bernick C, Kuller L, Dulberg C, Longstreth WT, Jr., Manolio T, Beauchamp N et al.: Silent MRI infarcts and the risk of future stroke: the cardiovascular health study. Neurology 2001; 57: 1222–1229. MEDLINE
10.
Bischkopf J, Busse A, Angermeyer MC: Mild cognitive impairment – a review of prevalence, incidence and outcome according to current approaches. Acta Psychiatr Scand 2002; 106: 403–414. MEDLINE
11.
Boushey CJ, Beresford SA, Omenn GS, Motulsky AG: A quantitative assessment of plasma homocysteine as a risk factor for vascular disease. Probable benefits of increasing folic acid intakes. JAMA 1995; 274: 1049–1057. MEDLINE
12.
Bozoki A, Giordani B, Heidebrink JL, Berent S, Foster NL: Mild cognitive impairments predict dementia in nondemented elderly patients with memory loss. Arch Neurol 2001; 58: 411–416. MEDLINE
13.
Brayne C, Gill C, Huppert FA, Barkley C, Gehlhaar E, Girling DM et al.: Vascular risks and incident dementia: results from a cohort study of the very old. Dement Geriatr Cogn Disord 1998; 9: 175–180. MEDLINE
14.
Breteler MM, Bots ML, Ott A, Hofman A: Risk factors for vascular disease and dementia. Haemostasis 1998; 28: 167–173. MEDLINE
15.
Brun A: Pathology and pathophysiology of cerebrovascular dementia: pure subgroups of obstructive and hypoperfusive etiology. Dementia 1994; 5: 145–147. MEDLINE
16.
Burchfiel CM, Curb JD, Rodriguez BL, Abbott RD, Chiu D, Yano K: Glucose intolerance and 22-year stroke incidence. The Honolulu Heart Program. Stroke 1994; 25: 951–957. MEDLINE
17.
Clarke R, Daly L, Robinson K, Naughten E, Cahalane S, Fowler B et al.: Hyperhomocysteinemia: an independent risk factor for vascular disease. N Engl J Med 1991; 324: 1149–1155. MEDLINE
18.
Cujec B, Mainra R, Johnson DH: Prevention of recurrent cerebral ischemic events in patients with patent foramen ovale and cryptogenic strokes or transient ischemic attacks. Can J Cardiol 1999; 15: 57–64. MEDLINE
19.
Deppe M, Duning T, Kugel H, Schwindt W, Mohammadi S, Ringelstein EB, Knecht S: 3D Fractional anisotropy imaging in aging (in Vorbereitung).
20.
Ellis RJ, Olichney JM, Thal LJ, Mirra SS, Morris JC, Beekly D et al.: Cerebral amyloid angiopathy in the brains of patients with Alzheimer's disease: the CERAD experience, Part XV. Neurology 1996; 46: 1592–1596. MEDLINE
21.
Ernst RL, Hay JW, Fenn C, Tinklenberg J, Yesavage JA: Cognitive function and the costs of Alzheimer disease. An exploratory study. Arch Neurol 1997; 54: 687–693. MEDLINE
22.
Esiri MM, Nagy Z, Smith MZ, Barnetson L, Smith AD: Cerebrovascular disease and threshold for dementia in the early stages of Alzheimer's disease. Lancet 1999; 354: 919–920. MEDLINE
23.
Evers S, Koch HG, Grotemeyer KH, Lange B, Deufel T, Ringelstein EB: Features, symptoms, and neurophysiological findings in stroke associated with hyperhomocysteinemia. Arch Neurol 1997; 54: 1276–1282. MEDLINE
24.
Forette F, Seux ML, Staessen JA, Thijs L, Babarskiene MR, Babeanu S et al.: The prevention of dementia with antihypertensive treatment: new evidence from the Systolic Hypertension in Europe (Syst-Eur) study. Arch Intern Med 2002; 162: 2046–2052. MEDLINE
25.
Gillman MW, Cupples LA, Gagnon D, Posner BM, Ellison RC, Castelli WP et al.: Protective effect of fruits and vegetables on development of stroke in men. JAMA 1995; 273: 1113–1117. MEDLINE
26.
Goldberg RJ, Burchfiel CM, Benfante R, Chiu D, Reed DM, Yano K: Lifestyle and biologic factors associated with atherosclerotic disease in middle-aged men. 20-year findings from the Honolulu Heart Program. Arch Intern Med 1995; 155: 686–694. MEDLINE
27.
Gorelick PB, Nyenhuis DL, Garron DC, Cochran E: Is vascular dementia really Alzheimer's disease or mixed dementia? Neuroepidemiology 1996; 15: 286–290. MEDLINE
28.
Grober E, Lipton RB, Hall C, Crystal H: Memory impairment on free and cued selective reminding predicts dementia. Neurology 2000; 54: 827–832. MEDLINE
29.
Guo Z, Viitanen M, Fratiglioni L, Winblad B: Low blood pressure and dementia in elderly people: the Kungsholmen project. BMJ 1996; 312: 805–808. MEDLINE
30.
Hachinski VC, Potter P, Merskey H: Leuko-araiosis. Arch Neurol 1987; 44: 21–23. MEDLINE
31.
Hanna JP, Sun JP, Furlan AJ, Stewart WJ, Sila CA, Tan M: Patent foramen ovale and brain infarct. Echocardiographic predictors, recurrence, and prevention. Stroke 1994; 25: 782–786. MEDLINE
32.
Hansson L: The Hypertension Optimal Treatment study and the importance of lowering blood pressure. J Hypertens Suppl 1999; 17: S9–13. MEDLINE
33.
Hansson L, Zanchetti A, Carruthers SG, Dahlof B, Elmfeldt D, Julius S et al.: Effects of intensive blood-pressure lowering and low-dose aspirin in patients with hypertension: principal results of the Hypertension Optimal Treatment (HOT) randomised trial. HOT Study Group. Lancet 1998; 351: 1755–1762.
34.
Hart RG, Sherman DG, Easton JD, Cairns JA: Prevention of stroke in patients with nonvalvular atrial fibrillation. Neurology 1998; 51: 674–681. MEDLINE
35.
Henon H, Durieu I, Guerouaou D, Lebert F, Pasquier F, Leys D: Poststroke dementia: incidence and relationship to prestroke cognitive decline. Neurology 2001; 5: 1216–1222. MEDLINE
36.
Huang LF, Cartwright WS, Hu TW. The economic cost of senile dementia in the United States, 1985. Public Health Rep 1988; 103: 3–7. MEDLINE
37.
Jick H, Zornberg GL, Jick SS, Seshadri S, Drachman DA: Statins and the risk of dementia. Lancet 2000; 356: 1627–1631. MEDLINE
38.
Junker R, Koch HG, Auberger K, Munchow N, Ehrenforth S, Nowak-Gottl U: Prothrombin G20210A gene mutation and further prothrombotic risk factors in childhood thrombophilia. Arterioscler Thromb Vasc Biol 1999; 19: 2568–2572. MEDLINE
39.
Kawachi I, Colditz GA, Stampfer MJ, Willett WC, Manson JE, Rosner B et al.: Smoking cessation in relation to total mortality rates in women. A prospective cohort study. Ann Intern Med 1993; 119: 992–1000. MEDLINE
40.
Kim HC, Young T, Matthews CG, Weber SM, Woodward AR, Palta M: Sleep-disordered breathing and neuropsychological deficits. A population-based study. Am J Respir Crit Care Med 1997; 156: 1813–1819. MEDLINE
41.
Kim JS, Han SR, Chung SW, Kim BS, Lee KS, Kim YI et al.: The apolipoprotein E epsilon4 haplotype is an important predictor for recurrence in ischemic cerebrovascular disease. J Neurol Sci 2003; 206: 31–37. MEDLINE
42.
Kjeldsen SE, Farsang C, Sleigh P, Mancia G: 1999 WHO/ISH hypertension guidelines – highlights and fresh update. J Hypertens 2001; 19: 2285–2288. MEDLINE
43.
Klimkowicz A, Dziedzic T, Slowik A, Szczudlik A: Incidence of pre- and poststroke dementia: Cracow stroke registry. Dement Geriatr Cogn Disord 2002; 14: 137–140. MEDLINE
44.
Knopman DS, Rubens AB, Selnes OA, Klassen AC, Meyer MW: Mechanisms of recovery from aphasia: evidence from serial xenon 133 cerebral blood flow studies. Ann Neurol 1984; 15: 530–535. MEDLINE
45.
Knott VJ, Harr A, Mahoney C: Smoking history and aging-associated cognitive decline: An event-related brain potential study. Neuropsychobiology 1999; 40: 95–106. MEDLINE
46.
Koskenvuo M, Kaprio J, Heikkila K, Sarna S, Telakivi T, Partinen M: Snoring as a risk factor for ischaemic heart disease and stroke in men. Br Med J (Clin Res Ed) 1987; 294: 643. MEDLINE
47.
Kurth T, Gaziano JM, Berger K, Kase CS, Rexrode KM, Cook NR et al.: Body mass index and the risk of stroke in men. Arch Intern Med 2002; 162: 2557–2562. MEDLINE
48.
Levy S, Breithardt G, Campbell RW, Camm AJ, Daubert JC, Allessie M et al.: Atrial fibrillation: current knowledge and recommendations for management. Working Group on Arrhythmias of the European Society of Cardiology. Eur Heart J 1998; 19: 1294– 1320. MEDLINE
49.
Lewis SJ, Moye LA, Sacks FM, Johnstone DE, Timmis G, Mitchell J et al.: Effect of pravastatin on cardiovascular events in older patients with myocardial infarction and cholesterol levels in the average range. Results of the Cholesterol and Recurrent Events (CARE) trial. Ann Intern Med 1998; 129: 681–689. MEDLINE
50.
Lilienfeld S, Kurz A: Broad therapeutic benefits in patients with probable vascular dementia or Alzheimer's disease with cerebrovascular disease treated with galantamine. Ann NY Acad Sci 2002; 977: 487–492. MEDLINE
51.
Lindsay J, Hebert R, Rockwood K: The Canadian study of health and aging: risk factors for vascular dementia. Stroke 1997; 28: 526–530. MEDLINE
52.
Loeb C, Meyer JS: Criteria for diagnosis of vascular dementia. Arch Neurol 2000; 57: 1382–1383. MEDLINE
53.
Loh E, Sutton MS, Wun CC, Rouleau JL, Flaker GC, Gottlieb SS et al.: Ventricular dysfunction and the risk of stroke after myocardial infarction. N Engl J Med 1997; 336: 251–257. MEDLINE
54.
Luchsinger JA, Tang MX, Shea S, Mayeux R: Caloric intake and the risk of Alzheimer disease. Arch Neurol 2002; 59: 1258–1263. MEDLINE
55.
Martini A, Ravelli A: The clinical significance of antiphospholipid antibodies. Ann Med 1997; 29: 159–163. MEDLINE
56.
McCarron MO, Delong D, Alberts MJ: APOE genotype as a risk factor for ischemic cerebrovascular disease: a meta-analysis. Neurology 1999; 53: 1308–1311. MEDLINE
57.
Melzer D, Ely M, Brayne C: Cognitive impairment in elderly people: population based estimate of the future in England, Scotland, and Wales. BMJ 1997; 315: 462. MEDLINE
58.
Menken M, Munsat TL, Toole JF: The global burden of disease study: implications for neurology. Arch Neurol 2000; 57: 418–420. MEDLINE
59.
Metz LM, Edworthy S, Mydlarski R, Fritzler MJ: The frequency of phospholipid antibodies in an unselected stroke population. Can J Neurol Sci 1998; 25: 64–69. MEDLINE
60.
Mohsenin V: Sleep-related breathing disorders and risk of stroke. Stroke 2001; 32: 1271–1278. MEDLINE
61.
Nabavi DG, Junker R, Wolff E, Ludemann P, Doherty C, Evers S et al.: Prevalence of factor V Leiden mutation in young adults with cerebral ischaemia: a case-control study on 225 patients. J Neurol 1998; 245: 653–658. MEDLINE
62.
Neau JP, Meurice JC, Paquereau J, Chavagnat JJ, Ingrand P, Gil R: Habitual snoring as a risk factor for brain infarction. Acta Neurol Scand 1995; 92: 63–68. MEDLINE
63.
Nendaz MR, Sarasin FP, Junod AF, Bogousslavsky J. Preventing stroke recurrence in patients with patent foramen ovale: antithrombotic therapy, foramen closure, or therapeutic abstention? A decision analytic perspective. Am Heart J 1998; 135: 532–541. MEDLINE
64.
Notkola IL, Sulkava R, Pekkanen J, Erkinjuntti T, Ehnholm C, Kivinen P et al.: Serum total cholesterol, apolipoprotein E epsilon 4 allele, and Alzheimer's disease. Neuroepidemiology 1998; 17: 14–20. MEDLINE
65.
O'Brien JT, Erkinjuntti T, Reisberg B, Roman G, Sawada T, Pantoni L et al.: Vascular cognitive impairment. Lancet Neurology 2003; 2: 89–98. MEDLINE
66.
O'Donnell CJ, Ridker PM, Glynn RJ, Berger K, Ajani U, Manson JE et al.: Hypertension and borderline isolated systolic hypertension increase risks of cardiovascular disease and mortality in male physicians. Circulation 1997; 95: 1132–1137. MEDLINE
67.
O'Sullivan M, Jones DK, Summers PE, Morris RG, Williams SC, Markus HS. Evidence for cortical „disconnection“ as a mechanism of age-related cognitive decline. Neurology 2001; 57: 632–638. MEDLINE
68.
Ott A, Breteler MM, de Bruyne MC, van Harskamp F, Grobbee DE, Hofman A: Atrial fibrillation and dementia in a population-based study. The Rotterdam Study. Stroke PG 1997. MEDLINE
69.
Ott A, Breteler MM, van Harskamp F, Stijnen T, Hofman A: Incidence and risk of dementia. The Rotterdam Study. Am J Epidemiol 1998; 147: 574–580. MEDLINE
70.
Ott A, Slooter AJ, Hofman A, van Harskamp F, Witteman JC, Van Broeckhoven C et al.: Smoking and risk of dementia and Alzheimer's disease in a population-based cohort study: the Rotterdam Study. Lancet 1998; 351: 1840–1843. MEDLINE
71.
Palomaki H: Snoring and the risk of ischemic brain infarction. Stroke 1991; 22: 1021–1025. MEDLINE
72.
Partinen M, Palomaki H: Snoring and cerebral infarction. Lancet 1985; 2: 1325–1326. MEDLINE
73.
Patel MD, Coshall C, Rudd AG, Wolfe CD: Cognitive impairment after stroke: clinical determinants and its associations with long-term stroke outcomes. J Am Geriatr Soc 2002; 50: 700–706. MEDLINE
74.
Peterson JC, Spence JD: Vitamins and progression of atherosclerosis in hyper-homocyst(e)inaemia. Lancet 1998; 351: 263. MEDLINE
75.
Pratt RD, Perdomo CA: Donepezil-treated patients with probable vascular dementia demonstrate cognitive benefits. Ann NY Acad Sci 2002; 977 A: 513–522. MEDLINE
76.
Prins ND, Den Heijer T, Hofman A, Koudstaal PJ, Jolles J, Clarke R et al.: Homocysteine and cognitive function in the elderly: the Rotterdam Scan Study. Neurology 2002; 59: 1375–1380. MEDLINE
77.
Qiu C, Von Strauss E, Fastbom J, Winblad B, Fratiglioni L: Low blood pressure and risk of dementia in the Kungsholmen project: A 6- year follow-up study. Arch Neurol 2003; 60: 223–228. MEDLINE
78.
Rees DC, Cox M, Clegg JB: World distribution of factor V Leiden. Lancet 1995; 346: 1133–1134. MEDLINE
79.
Rexrode KM, Hennekens CH, Willett WC, Colditz GA, Stampfer MJ, Rich-Edwards JW et al.: A prospective study of body mass index, weight change, and risk of stroke in women. JAMA 1997; 277: 1539–1545. MEDLINE
80.
Rockwood K, Kirkland S, Hogan DB, MacKnight C, Merry H, Verreault R et al.: Use of lipid-lowering agents, indication bias, and the risk of dementia in community-dwelling elderly people. Arch Neurol 2002; 59: 223–227. MEDLINE
81.
Roman GC: Vascular dementia may be the most common form of dementia in the elderly. J Neurol Sci 2002; 203–204: 7–10. MEDLINE
82.
Roses AD, Strittmatter WJ, Pericak-Vance MA, Corder EH, Saunders AM, Schmechel DE: Clinical application of apolipoprotein E genotyping to Alzheimer's disease. Lancet 1994; 343: 1564–1565. MEDLINE
83.
Ross SD, Allen IE, Connelly JE, Korenblat BM, Smith ME, Bishop D et al.: Clinical outcomes in statin treatment trials: a meta-analysis. Arch Intern Med 1999; 159: 1793–1802. MEDLINE
84.
Segal JB, McNamara RL, Miller MR, Kim N, Goodman SN, Powe NR et al.: Prevention of thromboembolism in atrial fibrillation. A meta-analysis of trials of anticoagulants and antiplatelet drugs. J Gen Intern Med 2000; 15: 56–67. MEDLINE
85.
Seshadri S, Beiser A, Selhub J, Jacques PF, Rosenberg IH, D'Agostino RB et al.: Plasma homocysteine as a risk factor for dementia and Alzheimer's disease. N Engl J Med 2002; 346: 476–483. MEDLINE
86.
Shinton R, Sagar G, Beevers G: Body fat and stroke: unmasking the hazards of overweight and obesity. J Epidemiol Community Health 1995; 49: 259–264. MEDLINE
87.
Simons M, Keller P, Dichgans J, Schulz JB: Cholesterol and Alzheimer's disease: is there a link? Neurology 2001; 57: 1089–1093. MEDLINE
88.
Skoog I, Lernfelt B, Landahl S, Palmertz B, Andreasson LA, Nilsson L et al.: 15-year longitudinal study of blood pressure and dementia. Lancet 1996; 347: 1141–1145. MEDLINE
89.
Snowdon DA, Greiner LH, Mortimer JA, Riley KP, Greiner PA, Markesbery WR: Brain infarction and the clinical expression of Alzheimer disease. The Nun Study. JAMA 1997; 277: 813–817. MEDLINE
90.
Snowdon DA: Healthy aging and dementia: Findings from the Nun Study. Ann Intern Med 2003; 139: 450–454. MEDLINE
91.
Spriggs DA, French JM, Murdy JM, Curless RH, Bates D, James OF: Snoring increases the risk of stroke and adversely affects prognosis. Q J Med 1992; 83: 555–562. MEDLINE
92.
Thompson D, Edelsberg J, Colditz GA, Bird AP, Oster G: Lifetime health and economic consequences of obesity. Arch Intern Med 1999; 159: 2177–2183. MEDLINE
93.
Tomimoto H, Akiguchi I, Ohtani R, Yagi H, Kanda M, Shibasaki H et al.: The coagulation-fibrinolysis system in patients with leukoaraiosis and Binswanger disease. Arch Neurol 2001; 58: 1620–1625. MEDLINE
94.
Truelsen T, Thudium D, Gronbaek M: Amount and type of alcohol and risk of dementia: the Copenhagen City Heart Study. Neurology 2002; 59: 1313–1319. MEDLINE
95.
Tuhrim S, Rand JH, Wu X, Horowitz DR, Weinberger J, Goldman ME et al.: Antiphosphatidyl serine antibodies are independently associated with ischemic stroke. Neurology 1999; 53: 1523–1527. MEDLINE
96.
Tzourio C, Dufouil C, Ducimetiere P, Alperovitch A: Cognitive decline in individuals with high blood pressure: a longitudinal study in the elderly. EVA Study Group. Epidemiology of Vascular Aging. Neurology 1999; 53: 1948–1952. MEDLINE
97.
Vermeer SE, Koudstaal PJ, Oudkerk M, Hofman A, Breteler MM: Prevalence and risk factors of silent brain infarcts in the population-based Rotterdam Scan Study. Stroke 2002; 33: 21–25. MEDLINE
98.
Vermeer SE, Prins ND, Den Heijer T, Hofman A, Koudstaal PJ, Breteler MM: Silent brain infarcts and the risk of dementia and cognitive decline. N Engl J Med 2003; 348: 1215–1222. MEDLINE
99.
Vinters HV, Gilbert JJ: Cerebral amyloid angiopathy: incidence and complications in the aging brain. II. The distribution of amyloid vascular changes. Stroke 1983; 14: 924–928. MEDLINE
100.
Walker SP, Rimm EB, Ascherio A, Kawachi I, Stampfer MJ, Willett WC: Body size and fat distribution as predictors of stroke among US men. Am J Epidemiol 1996; 144: 1143–1150. MEDLINE
101.
Weisser B, Mengden T, Dusing R, Vetter H, Vetter W: Normal values of blood pressure self-measurement in view of the 1999 World Health Organization – International Society of Hypertension guidelines. Am J Hypertens 2000; 13: 940–943. MEDLINE
102.
Wolf PA, Abbott RD, Kannel WB: Atrial fibrillation as an independent risk factor for stroke: the Framingham Study. Stroke 1991; 22: 983–988. MEDLINE
103.
Wolf PA, Benjamin EJ, Belanger AJ, Kannel WB, Levy D, D'Agostino RB: Secular trends in the prevalence of atrial fibrillation: The Framingham Study. Am Heart J 1996; 131: 790–795. MEDLINE
104.
Wolf PA, D'Agostino RB, Kannel WB, Bonita R, Belanger AJ: Cigarette smoking as a risk factor for stroke. The Framingham Study. JAMA 1988; 259: 1025–1029. MEDLINE
105.
Yamamoto Y, Akiguchi I, Oiwa K, Hayashi M, Kasai T, Ozasa K: Twenty-four-hour blood pressure and MRI as predictive factors for different outcomes in patients with lacunar infarct. Stroke 2002; 33: 297–305. MEDLINE
106.
Yusuf S, Sleight P, Pogue J, Bosch J, Davies R, Dagenais G: Effects of an angiotensin-converting-enzyme inhibitor, ramipril, on cardiovascular events in high-risk patients. The Heart Outcomes Prevention Evaluation Study Investigators. N Engl J Med 2000; 342: 145–153. MEDLINE
107.
Zuccala G, Onder G, Pedone C, Carosella L, Pahor M, Bernabei R et al.: Hypotension and cognitive impairment: Selective association in patients with heart failure. Neurology 2001; 57: 1986–1992. MEDLINE
1. Randomised trial of cholesterol lowering in 4444 patients with coronary heart disease: the Scandinavian Simvastatin Survival Study (4S). Lancet 1994; 344: 1383–1389. MEDLINE
2. Anticardiolipin antibodies and the risk of recurrent thrombo-occlusive events and death. The Antiphospholipid Antibodies and Stroke Study Group (APASS). Neurology 1997; 48: 91–94. MEDLINE
3. Almeida OP, Hulse GK, Lawrence D, Flicker L: Smoking as a risk factor for Alzheimer's disease: contrasting evidence from a systematic review of case-control and cohort studies. Addiction 2002; 97: 15–28.
4. The Long-Term Intervention with Pravastatin in Ischaemic Disease (LIPID) Study Group: Prevention of cardiovascular events and death with pravastatin in patients with coronary heart disease and broad range of initial cholesterol levels. N Engl J Med 1998; 339: 1349–1357. MEDLINE
5. Bachman DL, Wolf PA, Linn RT, Knoefel JE, Cobb JL, Belanger AJ et al.: Incidence of dementia and probable Alzheimer's disease in a general population: the Framingham Study. Neurology 1993; 43:515–519. MEDLINE
6. Berger K, Ajani UA, Kase CS, Gaziano JM, Buring JE, Glynn RJ et al.: Light-to-moderate alcohol consumption and risk of stroke among U.S. male physicians. N Engl J Med 1999; 341: 1557–1564. MEDLINE
7. Berger K, Kolominsky-Rabas P, Heuschmann P, Keil U: [Frequency of stroke in Germany: prevalence, incidence and sources of these data]. Dtsch Med Wochenschr 2000; 125: 21–25. MEDLINE
8. Berger K, Schulte H, Stogbauer F, Assmann G: Incidence and risk factors for stroke in an occupational cohort: the PROCAM Study. Prospective Cardiovascular Muenster Study. Stroke 1998; 29: 1562–1566. MEDLINE
9. Bernick C, Kuller L, Dulberg C, Longstreth WT, Jr., Manolio T, Beauchamp N et al.: Silent MRI infarcts and the risk of future stroke: the cardiovascular health study. Neurology 2001; 57: 1222–1229. MEDLINE
10. Bischkopf J, Busse A, Angermeyer MC: Mild cognitive impairment – a review of prevalence, incidence and outcome according to current approaches. Acta Psychiatr Scand 2002; 106: 403–414. MEDLINE
11. Boushey CJ, Beresford SA, Omenn GS, Motulsky AG: A quantitative assessment of plasma homocysteine as a risk factor for vascular disease. Probable benefits of increasing folic acid intakes. JAMA 1995; 274: 1049–1057. MEDLINE
12. Bozoki A, Giordani B, Heidebrink JL, Berent S, Foster NL: Mild cognitive impairments predict dementia in nondemented elderly patients with memory loss. Arch Neurol 2001; 58: 411–416. MEDLINE
13. Brayne C, Gill C, Huppert FA, Barkley C, Gehlhaar E, Girling DM et al.: Vascular risks and incident dementia: results from a cohort study of the very old. Dement Geriatr Cogn Disord 1998; 9: 175–180. MEDLINE
14. Breteler MM, Bots ML, Ott A, Hofman A: Risk factors for vascular disease and dementia. Haemostasis 1998; 28: 167–173. MEDLINE
15. Brun A: Pathology and pathophysiology of cerebrovascular dementia: pure subgroups of obstructive and hypoperfusive etiology. Dementia 1994; 5: 145–147. MEDLINE
16. Burchfiel CM, Curb JD, Rodriguez BL, Abbott RD, Chiu D, Yano K: Glucose intolerance and 22-year stroke incidence. The Honolulu Heart Program. Stroke 1994; 25: 951–957. MEDLINE
17. Clarke R, Daly L, Robinson K, Naughten E, Cahalane S, Fowler B et al.: Hyperhomocysteinemia: an independent risk factor for vascular disease. N Engl J Med 1991; 324: 1149–1155. MEDLINE
18. Cujec B, Mainra R, Johnson DH: Prevention of recurrent cerebral ischemic events in patients with patent foramen ovale and cryptogenic strokes or transient ischemic attacks. Can J Cardiol 1999; 15: 57–64. MEDLINE
19. Deppe M, Duning T, Kugel H, Schwindt W, Mohammadi S, Ringelstein EB, Knecht S: 3D Fractional anisotropy imaging in aging (in Vorbereitung).
20. Ellis RJ, Olichney JM, Thal LJ, Mirra SS, Morris JC, Beekly D et al.: Cerebral amyloid angiopathy in the brains of patients with Alzheimer's disease: the CERAD experience, Part XV. Neurology 1996; 46: 1592–1596. MEDLINE
21. Ernst RL, Hay JW, Fenn C, Tinklenberg J, Yesavage JA: Cognitive function and the costs of Alzheimer disease. An exploratory study. Arch Neurol 1997; 54: 687–693. MEDLINE
22. Esiri MM, Nagy Z, Smith MZ, Barnetson L, Smith AD: Cerebrovascular disease and threshold for dementia in the early stages of Alzheimer's disease. Lancet 1999; 354: 919–920. MEDLINE
23. Evers S, Koch HG, Grotemeyer KH, Lange B, Deufel T, Ringelstein EB: Features, symptoms, and neurophysiological findings in stroke associated with hyperhomocysteinemia. Arch Neurol 1997; 54: 1276–1282. MEDLINE
24. Forette F, Seux ML, Staessen JA, Thijs L, Babarskiene MR, Babeanu S et al.: The prevention of dementia with antihypertensive treatment: new evidence from the Systolic Hypertension in Europe (Syst-Eur) study. Arch Intern Med 2002; 162: 2046–2052. MEDLINE
25. Gillman MW, Cupples LA, Gagnon D, Posner BM, Ellison RC, Castelli WP et al.: Protective effect of fruits and vegetables on development of stroke in men. JAMA 1995; 273: 1113–1117. MEDLINE
26. Goldberg RJ, Burchfiel CM, Benfante R, Chiu D, Reed DM, Yano K: Lifestyle and biologic factors associated with atherosclerotic disease in middle-aged men. 20-year findings from the Honolulu Heart Program. Arch Intern Med 1995; 155: 686–694. MEDLINE
27. Gorelick PB, Nyenhuis DL, Garron DC, Cochran E: Is vascular dementia really Alzheimer's disease or mixed dementia? Neuroepidemiology 1996; 15: 286–290. MEDLINE
28. Grober E, Lipton RB, Hall C, Crystal H: Memory impairment on free and cued selective reminding predicts dementia. Neurology 2000; 54: 827–832. MEDLINE
29. Guo Z, Viitanen M, Fratiglioni L, Winblad B: Low blood pressure and dementia in elderly people: the Kungsholmen project. BMJ 1996; 312: 805–808. MEDLINE
30. Hachinski VC, Potter P, Merskey H: Leuko-araiosis. Arch Neurol 1987; 44: 21–23. MEDLINE
31. Hanna JP, Sun JP, Furlan AJ, Stewart WJ, Sila CA, Tan M: Patent foramen ovale and brain infarct. Echocardiographic predictors, recurrence, and prevention. Stroke 1994; 25: 782–786. MEDLINE
32. Hansson L: The Hypertension Optimal Treatment study and the importance of lowering blood pressure. J Hypertens Suppl 1999; 17: S9–13. MEDLINE
33. Hansson L, Zanchetti A, Carruthers SG, Dahlof B, Elmfeldt D, Julius S et al.: Effects of intensive blood-pressure lowering and low-dose aspirin in patients with hypertension: principal results of the Hypertension Optimal Treatment (HOT) randomised trial. HOT Study Group. Lancet 1998; 351: 1755–1762.
34. Hart RG, Sherman DG, Easton JD, Cairns JA: Prevention of stroke in patients with nonvalvular atrial fibrillation. Neurology 1998; 51: 674–681. MEDLINE
35. Henon H, Durieu I, Guerouaou D, Lebert F, Pasquier F, Leys D: Poststroke dementia: incidence and relationship to prestroke cognitive decline. Neurology 2001; 5: 1216–1222. MEDLINE
36. Huang LF, Cartwright WS, Hu TW. The economic cost of senile dementia in the United States, 1985. Public Health Rep 1988; 103: 3–7. MEDLINE
37. Jick H, Zornberg GL, Jick SS, Seshadri S, Drachman DA: Statins and the risk of dementia. Lancet 2000; 356: 1627–1631. MEDLINE
38. Junker R, Koch HG, Auberger K, Munchow N, Ehrenforth S, Nowak-Gottl U: Prothrombin G20210A gene mutation and further prothrombotic risk factors in childhood thrombophilia. Arterioscler Thromb Vasc Biol 1999; 19: 2568–2572. MEDLINE
39. Kawachi I, Colditz GA, Stampfer MJ, Willett WC, Manson JE, Rosner B et al.: Smoking cessation in relation to total mortality rates in women. A prospective cohort study. Ann Intern Med 1993; 119: 992–1000. MEDLINE
40. Kim HC, Young T, Matthews CG, Weber SM, Woodward AR, Palta M: Sleep-disordered breathing and neuropsychological deficits. A population-based study. Am J Respir Crit Care Med 1997; 156: 1813–1819. MEDLINE
41. Kim JS, Han SR, Chung SW, Kim BS, Lee KS, Kim YI et al.: The apolipoprotein E epsilon4 haplotype is an important predictor for recurrence in ischemic cerebrovascular disease. J Neurol Sci 2003; 206: 31–37. MEDLINE
42. Kjeldsen SE, Farsang C, Sleigh P, Mancia G: 1999 WHO/ISH hypertension guidelines – highlights and fresh update. J Hypertens 2001; 19: 2285–2288. MEDLINE
43. Klimkowicz A, Dziedzic T, Slowik A, Szczudlik A: Incidence of pre- and poststroke dementia: Cracow stroke registry. Dement Geriatr Cogn Disord 2002; 14: 137–140. MEDLINE
44. Knopman DS, Rubens AB, Selnes OA, Klassen AC, Meyer MW: Mechanisms of recovery from aphasia: evidence from serial xenon 133 cerebral blood flow studies. Ann Neurol 1984; 15: 530–535. MEDLINE
45. Knott VJ, Harr A, Mahoney C: Smoking history and aging-associated cognitive decline: An event-related brain potential study. Neuropsychobiology 1999; 40: 95–106. MEDLINE
46. Koskenvuo M, Kaprio J, Heikkila K, Sarna S, Telakivi T, Partinen M: Snoring as a risk factor for ischaemic heart disease and stroke in men. Br Med J (Clin Res Ed) 1987; 294: 643. MEDLINE
47. Kurth T, Gaziano JM, Berger K, Kase CS, Rexrode KM, Cook NR et al.: Body mass index and the risk of stroke in men. Arch Intern Med 2002; 162: 2557–2562. MEDLINE
48. Levy S, Breithardt G, Campbell RW, Camm AJ, Daubert JC, Allessie M et al.: Atrial fibrillation: current knowledge and recommendations for management. Working Group on Arrhythmias of the European Society of Cardiology. Eur Heart J 1998; 19: 1294– 1320. MEDLINE
49. Lewis SJ, Moye LA, Sacks FM, Johnstone DE, Timmis G, Mitchell J et al.: Effect of pravastatin on cardiovascular events in older patients with myocardial infarction and cholesterol levels in the average range. Results of the Cholesterol and Recurrent Events (CARE) trial. Ann Intern Med 1998; 129: 681–689. MEDLINE
50. Lilienfeld S, Kurz A: Broad therapeutic benefits in patients with probable vascular dementia or Alzheimer's disease with cerebrovascular disease treated with galantamine. Ann NY Acad Sci 2002; 977: 487–492. MEDLINE
51. Lindsay J, Hebert R, Rockwood K: The Canadian study of health and aging: risk factors for vascular dementia. Stroke 1997; 28: 526–530. MEDLINE
52. Loeb C, Meyer JS: Criteria for diagnosis of vascular dementia. Arch Neurol 2000; 57: 1382–1383. MEDLINE
53. Loh E, Sutton MS, Wun CC, Rouleau JL, Flaker GC, Gottlieb SS et al.: Ventricular dysfunction and the risk of stroke after myocardial infarction. N Engl J Med 1997; 336: 251–257. MEDLINE
54. Luchsinger JA, Tang MX, Shea S, Mayeux R: Caloric intake and the risk of Alzheimer disease. Arch Neurol 2002; 59: 1258–1263. MEDLINE
55. Martini A, Ravelli A: The clinical significance of antiphospholipid antibodies. Ann Med 1997; 29: 159–163. MEDLINE
56. McCarron MO, Delong D, Alberts MJ: APOE genotype as a risk factor for ischemic cerebrovascular disease: a meta-analysis. Neurology 1999; 53: 1308–1311. MEDLINE
57. Melzer D, Ely M, Brayne C: Cognitive impairment in elderly people: population based estimate of the future in England, Scotland, and Wales. BMJ 1997; 315: 462. MEDLINE
58. Menken M, Munsat TL, Toole JF: The global burden of disease study: implications for neurology. Arch Neurol 2000; 57: 418–420. MEDLINE
59. Metz LM, Edworthy S, Mydlarski R, Fritzler MJ: The frequency of phospholipid antibodies in an unselected stroke population. Can J Neurol Sci 1998; 25: 64–69. MEDLINE
60. Mohsenin V: Sleep-related breathing disorders and risk of stroke. Stroke 2001; 32: 1271–1278. MEDLINE
61. Nabavi DG, Junker R, Wolff E, Ludemann P, Doherty C, Evers S et al.: Prevalence of factor V Leiden mutation in young adults with cerebral ischaemia: a case-control study on 225 patients. J Neurol 1998; 245: 653–658. MEDLINE
62. Neau JP, Meurice JC, Paquereau J, Chavagnat JJ, Ingrand P, Gil R: Habitual snoring as a risk factor for brain infarction. Acta Neurol Scand 1995; 92: 63–68. MEDLINE
63. Nendaz MR, Sarasin FP, Junod AF, Bogousslavsky J. Preventing stroke recurrence in patients with patent foramen ovale: antithrombotic therapy, foramen closure, or therapeutic abstention? A decision analytic perspective. Am Heart J 1998; 135: 532–541. MEDLINE
64. Notkola IL, Sulkava R, Pekkanen J, Erkinjuntti T, Ehnholm C, Kivinen P et al.: Serum total cholesterol, apolipoprotein E epsilon 4 allele, and Alzheimer's disease. Neuroepidemiology 1998; 17: 14–20. MEDLINE
65. O'Brien JT, Erkinjuntti T, Reisberg B, Roman G, Sawada T, Pantoni L et al.: Vascular cognitive impairment. Lancet Neurology 2003; 2: 89–98. MEDLINE
66. O'Donnell CJ, Ridker PM, Glynn RJ, Berger K, Ajani U, Manson JE et al.: Hypertension and borderline isolated systolic hypertension increase risks of cardiovascular disease and mortality in male physicians. Circulation 1997; 95: 1132–1137. MEDLINE
67. O'Sullivan M, Jones DK, Summers PE, Morris RG, Williams SC, Markus HS. Evidence for cortical „disconnection“ as a mechanism of age-related cognitive decline. Neurology 2001; 57: 632–638. MEDLINE
68. Ott A, Breteler MM, de Bruyne MC, van Harskamp F, Grobbee DE, Hofman A: Atrial fibrillation and dementia in a population-based study. The Rotterdam Study. Stroke PG 1997. MEDLINE
69. Ott A, Breteler MM, van Harskamp F, Stijnen T, Hofman A: Incidence and risk of dementia. The Rotterdam Study. Am J Epidemiol 1998; 147: 574–580. MEDLINE
70. Ott A, Slooter AJ, Hofman A, van Harskamp F, Witteman JC, Van Broeckhoven C et al.: Smoking and risk of dementia and Alzheimer's disease in a population-based cohort study: the Rotterdam Study. Lancet 1998; 351: 1840–1843. MEDLINE
71. Palomaki H: Snoring and the risk of ischemic brain infarction. Stroke 1991; 22: 1021–1025. MEDLINE
72. Partinen M, Palomaki H: Snoring and cerebral infarction. Lancet 1985; 2: 1325–1326. MEDLINE
73. Patel MD, Coshall C, Rudd AG, Wolfe CD: Cognitive impairment after stroke: clinical determinants and its associations with long-term stroke outcomes. J Am Geriatr Soc 2002; 50: 700–706. MEDLINE
74. Peterson JC, Spence JD: Vitamins and progression of atherosclerosis in hyper-homocyst(e)inaemia. Lancet 1998; 351: 263. MEDLINE
75. Pratt RD, Perdomo CA: Donepezil-treated patients with probable vascular dementia demonstrate cognitive benefits. Ann NY Acad Sci 2002; 977 A: 513–522. MEDLINE
76. Prins ND, Den Heijer T, Hofman A, Koudstaal PJ, Jolles J, Clarke R et al.: Homocysteine and cognitive function in the elderly: the Rotterdam Scan Study. Neurology 2002; 59: 1375–1380. MEDLINE
77. Qiu C, Von Strauss E, Fastbom J, Winblad B, Fratiglioni L: Low blood pressure and risk of dementia in the Kungsholmen project: A 6- year follow-up study. Arch Neurol 2003; 60: 223–228. MEDLINE
78. Rees DC, Cox M, Clegg JB: World distribution of factor V Leiden. Lancet 1995; 346: 1133–1134. MEDLINE
79. Rexrode KM, Hennekens CH, Willett WC, Colditz GA, Stampfer MJ, Rich-Edwards JW et al.: A prospective study of body mass index, weight change, and risk of stroke in women. JAMA 1997; 277: 1539–1545. MEDLINE
80. Rockwood K, Kirkland S, Hogan DB, MacKnight C, Merry H, Verreault R et al.: Use of lipid-lowering agents, indication bias, and the risk of dementia in community-dwelling elderly people. Arch Neurol 2002; 59: 223–227. MEDLINE
81. Roman GC: Vascular dementia may be the most common form of dementia in the elderly. J Neurol Sci 2002; 203–204: 7–10. MEDLINE
82. Roses AD, Strittmatter WJ, Pericak-Vance MA, Corder EH, Saunders AM, Schmechel DE: Clinical application of apolipoprotein E genotyping to Alzheimer's disease. Lancet 1994; 343: 1564–1565. MEDLINE
83. Ross SD, Allen IE, Connelly JE, Korenblat BM, Smith ME, Bishop D et al.: Clinical outcomes in statin treatment trials: a meta-analysis. Arch Intern Med 1999; 159: 1793–1802. MEDLINE
84. Segal JB, McNamara RL, Miller MR, Kim N, Goodman SN, Powe NR et al.: Prevention of thromboembolism in atrial fibrillation. A meta-analysis of trials of anticoagulants and antiplatelet drugs. J Gen Intern Med 2000; 15: 56–67. MEDLINE
85. Seshadri S, Beiser A, Selhub J, Jacques PF, Rosenberg IH, D'Agostino RB et al.: Plasma homocysteine as a risk factor for dementia and Alzheimer's disease. N Engl J Med 2002; 346: 476–483. MEDLINE
86. Shinton R, Sagar G, Beevers G: Body fat and stroke: unmasking the hazards of overweight and obesity. J Epidemiol Community Health 1995; 49: 259–264. MEDLINE
87. Simons M, Keller P, Dichgans J, Schulz JB: Cholesterol and Alzheimer's disease: is there a link? Neurology 2001; 57: 1089–1093. MEDLINE
88. Skoog I, Lernfelt B, Landahl S, Palmertz B, Andreasson LA, Nilsson L et al.: 15-year longitudinal study of blood pressure and dementia. Lancet 1996; 347: 1141–1145. MEDLINE
89. Snowdon DA, Greiner LH, Mortimer JA, Riley KP, Greiner PA, Markesbery WR: Brain infarction and the clinical expression of Alzheimer disease. The Nun Study. JAMA 1997; 277: 813–817. MEDLINE
90. Snowdon DA: Healthy aging and dementia: Findings from the Nun Study. Ann Intern Med 2003; 139: 450–454. MEDLINE
91. Spriggs DA, French JM, Murdy JM, Curless RH, Bates D, James OF: Snoring increases the risk of stroke and adversely affects prognosis. Q J Med 1992; 83: 555–562. MEDLINE
92. Thompson D, Edelsberg J, Colditz GA, Bird AP, Oster G: Lifetime health and economic consequences of obesity. Arch Intern Med 1999; 159: 2177–2183. MEDLINE
93. Tomimoto H, Akiguchi I, Ohtani R, Yagi H, Kanda M, Shibasaki H et al.: The coagulation-fibrinolysis system in patients with leukoaraiosis and Binswanger disease. Arch Neurol 2001; 58: 1620–1625. MEDLINE
94. Truelsen T, Thudium D, Gronbaek M: Amount and type of alcohol and risk of dementia: the Copenhagen City Heart Study. Neurology 2002; 59: 1313–1319. MEDLINE
95. Tuhrim S, Rand JH, Wu X, Horowitz DR, Weinberger J, Goldman ME et al.: Antiphosphatidyl serine antibodies are independently associated with ischemic stroke. Neurology 1999; 53: 1523–1527. MEDLINE
96. Tzourio C, Dufouil C, Ducimetiere P, Alperovitch A: Cognitive decline in individuals with high blood pressure: a longitudinal study in the elderly. EVA Study Group. Epidemiology of Vascular Aging. Neurology 1999; 53: 1948–1952. MEDLINE
97. Vermeer SE, Koudstaal PJ, Oudkerk M, Hofman A, Breteler MM: Prevalence and risk factors of silent brain infarcts in the population-based Rotterdam Scan Study. Stroke 2002; 33: 21–25. MEDLINE
98. Vermeer SE, Prins ND, Den Heijer T, Hofman A, Koudstaal PJ, Breteler MM: Silent brain infarcts and the risk of dementia and cognitive decline. N Engl J Med 2003; 348: 1215–1222. MEDLINE
99. Vinters HV, Gilbert JJ: Cerebral amyloid angiopathy: incidence and complications in the aging brain. II. The distribution of amyloid vascular changes. Stroke 1983; 14: 924–928. MEDLINE
100. Walker SP, Rimm EB, Ascherio A, Kawachi I, Stampfer MJ, Willett WC: Body size and fat distribution as predictors of stroke among US men. Am J Epidemiol 1996; 144: 1143–1150. MEDLINE
101. Weisser B, Mengden T, Dusing R, Vetter H, Vetter W: Normal values of blood pressure self-measurement in view of the 1999 World Health Organization – International Society of Hypertension guidelines. Am J Hypertens 2000; 13: 940–943. MEDLINE
102. Wolf PA, Abbott RD, Kannel WB: Atrial fibrillation as an independent risk factor for stroke: the Framingham Study. Stroke 1991; 22: 983–988. MEDLINE
103. Wolf PA, Benjamin EJ, Belanger AJ, Kannel WB, Levy D, D'Agostino RB: Secular trends in the prevalence of atrial fibrillation: The Framingham Study. Am Heart J 1996; 131: 790–795. MEDLINE
104. Wolf PA, D'Agostino RB, Kannel WB, Bonita R, Belanger AJ: Cigarette smoking as a risk factor for stroke. The Framingham Study. JAMA 1988; 259: 1025–1029. MEDLINE
105. Yamamoto Y, Akiguchi I, Oiwa K, Hayashi M, Kasai T, Ozasa K: Twenty-four-hour blood pressure and MRI as predictive factors for different outcomes in patients with lacunar infarct. Stroke 2002; 33: 297–305. MEDLINE
106. Yusuf S, Sleight P, Pogue J, Bosch J, Davies R, Dagenais G: Effects of an angiotensin-converting-enzyme inhibitor, ramipril, on cardiovascular events in high-risk patients. The Heart Outcomes Prevention Evaluation Study Investigators. N Engl J Med 2000; 342: 145–153. MEDLINE
107. Zuccala G, Onder G, Pedone C, Carosella L, Pahor M, Bernabei R et al.: Hypotension and cognitive impairment: Selective association in patients with heart failure. Neurology 2001; 57: 1986–1992. MEDLINE

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote