VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2004; 101(34-35): A-2345 / B-1973 / C-1901

EB

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LNSLNS Prof. Dr. rer. nat. Arnold Hasselblatt, von 1970 bis 1997 Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Göttingen, Bereich Humanmedizin, wurde am 20. Juni 75 Jahre alt.
Hasselblatt war nach seinem Medizinstudium an der Universität Göttingen an der dortigen Universität tätig, wo er 1957 zum Dr. rer. nat. promoviert wurde. Er habilitierte sich mit einer Schrift zum Thema „Untersuchungen über das Auftreten von gebundenem Insulin im Serum und seine Aktivierung durch Tolbutamid in vitro“. Prof. Hasselblatt ist ein Pionier der Diabetologie in Deutschland. In den Fünfzigerjahren hat er die blutdrucksenkende Wirkung einiger Sulfonamide systematisch von dem Effekt am Gesamtorganismus bis hin zu seiner molekularen Wirkung an den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse untersucht, heißt es in der Laudatio.

Horst Buck-Gramcko Foto: privat
Horst Buck-Gramcko Foto: privat
Dr. med. Horst Buck-Gramcko, Facharzt für Orthopädie in Hamburg, vollendete am 13. August sein 75. Lebensjahr.
Der in Hamburg gebürtige Arzt und ärztliche Berufspolitiker hat sich lange Jahre in den Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung, der ärztlichen Verbände und Körperschaften neben seiner Tätigkeit als niedergelassener Facharzt engagiert. Von 1966 bis 1998 vertrat er die Hamburger Ärzte in der Hamburger Ärztekammer. Zuerst wurde er als Vertreter des Kreises „Innenstadt“, später als Einzelkandidat aus der Landesliste direkt gewählt. In acht Wahlperioden und unter fünf Ärztekammerpräsidenten war Buck-Gramcko 24 Jahre lang Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer Hamburg. Über lange Jahre war er Vorsitzender des Ausschusses Qualitätssicherung, wirkte als Beisitzender in den Weiterbildungsgremien und war langjähriger Vorsitzender des Aufsichtsausschusses des Versorgungswerks. Er war 24 Jahre lang Mitglied der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg und Mitglied und Vorsitzender des Finanzausschusses dieser ärztlichen Körperschaft. Auch im Berufsverband der Orthopäden wirkte er mit. Von 1971 bis 1979 war er einer der Vorsitzenden dieses Berufsverbandes in Hamburg. In dieser Zeit engagierte er sich insbesondere in der übergreifenden Fortbildung und für die Zusammenarbeit zwischen Krankenhausärzten und niedergelassenen Ärzten.
Auch in den Ausschüssen und Fachgremien der Bun-desärztekammer wirkte er aktiv mit. So war er von 1970 bis 2000 Mitglied des Finanzgremiums, von 1981 bis 2000 war er Vorsitzender des Ausschusses in der Ständigen Kommission Finanzen der Bundes­ärzte­kammer. In Würdigung seines langjährigen unermüdlichen und engagierten Einsatzes wurde er im Mai 2003 in Köln mit der Verleihung der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft geehrt, der höchsten Auszeichnung, die die Bundes­ärzte­kammer verleiht.

Bernhard L. Bauer Foto: privat
Bernhard L. Bauer Foto: privat
Prof. Dr. med. Bernhard L. Bauer, emeritierter Direktor der Neurochirurgischen Universitätsklinik Marburg, wird am 28. August 75 Jahre alt.
Die wissenschaftliche Profilierung „seiner“ Klinik und die Herausforderung in Lehre und Forschung waren für ihn zwar wichtige Aufgabenbereiche, im Mittelpunkt seiner Bemühungen aber standen stets die Aufgaben des Arztes.
Nach seiner Weiterbildung zum Facharzt habilitierte sich Bauer 1977 über die Problematik des Glutamat-Stoffwechsels bei neurochirurgischen Intensivbehandlungen und wurde 1977 an die Universität Marburg berufen. Seine wichtigste Aufgabe war der Aufbau einer neuen Abteilung für Neurochirurgie. Neben seiner klinischen Tätigkeit setzte Bauer wissenschaftliche Schwerpunkte vor allem im Bereich der Hirntumorforschung, der Diagnostik und Behandlung schwerer Schädel-Hirn-Verletzungen, der Risikoforschung bei degenerativen Wirbelsäulenleiden und deren chirurgischer Therapie, der Schmerztherapie sowie der Rehabilitation nach Schädel-Hirn-Verletzungen und Wirbelsäulenerkrankungen.
Bauer baute mit dem Biochemiker Prof. Wiegand eine Forschungsgruppe zur Gangliosidfunktion im Strukturstoffwechsel der Nervenzelle auf. EB
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