ArchivDeutsches Ärzteblatt49/1996Blutungskomplikationen unter oralen Antikoagulantien erhöht

MEDIZIN: Referiert

Blutungskomplikationen unter oralen Antikoagulantien erhöht

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LNSLNSLNSLNS Eine orale Antikoagulantien-Therapie wird in zunehmendem Maße zur Prävention thromboembolischer Komplikationen eingesetzt. Die Autoren berichten über die Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie von 2 745 konsekutiven Patienten aus 34 italienischen Kliniken. 64 Prozent der Patienten hatten Warfarin, der Rest Acenocoumarol erhalten.
60 Prozent der Patienten waren in der Altersgruppe 60 bis 79 Jahre, acht Prozent über 80 Jahre alt. Die Followup-Periode betrug 267 Tage. Insgesamt kamen 153 Blutungskomplikationen zur Beobachtung (7,6 pro 100 Patienten-Jahre). Sieben Komplikationen verliefen tödlich (alles zerebrale Blutungen mit einer Inzidenz von 0,25 pro 100 Patienten-Jahre). Das Blutungsrisiko war bei älteren Patienten deutlich höher als bei jüngeren, die meisten Komplikationen traten innerhalb der ersten 90 Tage nach Behandlungsbeginn auf. w


Palareti G, Leali N, Coccheri S et al.: Bleeding complications of oral anticoagulant treatment: an inceptioncohort, prospective collaborative study (ISCOAT). Lancet 1996; 348: 423–428
Cattedra e Divisione die Angiiologia e Malattie della Coagulazione Iniversita’Ospedale S Orsola, 41038 Bologna, Italien

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