ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1996Arzneibudget: Sozialistische Manier

SPEKTRUM: Leserbriefe

Arzneibudget: Sozialistische Manier

Hoffmann, K.

Zu den angekündigten Regreßforderungen der Krankenkassen
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LNSLNS Der finanzielle Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems wird nicht, wie man uns glauben machen will, verursacht durch teure Apparatemedizin, zunehmendes Lebensalter der Patienten oder durch die gern aufgeführten Wucherpreise unserer Ärzte und Pharmakonzerne, sondern vielmehr durch das Phänomen der sich in jüngster Zeit entwickelnden Unverhältnismäßigkeit sogenannter Leistungserbringer und solcher Leistungsempfänger, die nicht zur Erhöhung der Grundlohnsumme beitragen.
Da unseren Politikern jedoch der Mut fehlt, diese unliebsame, mit sozialem Sprengstoff versehene gesundheitspolitische Fehlentwicklung zu verantworten, wird wortgewaltig vom eigenen Versagen abgelenkt.
Gleichzeitig wird nach schlimmster, sozialistischer Manier versucht, mit Budgetierungen, Beitragstops und anderen Repressionen unser Gesundheitssystem zu sanieren . . .
Dr. med. K. Hoffmann, Lindenstraße 13 – 15, 49393 Lohne
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