SPEKTRUM: Leserbriefe

Sprachliches: Unsinn

Siegel, A.

Zu der Bekanntmachung der Bundesärztekammer "Amtliche Gebührenordnung für Ärzte: Auslegungsfragen zu Neuregelungen" in Heft 42/1996
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LNSLNS Es ist bedauerlich, daß viele Ärzte kein Latein mehr können. Es ist auch bedauerlich, daß Bekanntmachungen der Bundesärztekammer ein unverständliches Deutsch enthalten.
Die . . . offizielle Bekanntgabe der Bundesärztekammer enthält folgenden Satz: "Diese in Paragraph 4 Abs. 2 Satz 3 genannten Leistungen setzen die höchstpersönliche oder die persönliche Leistungserbringung durch den ständigen ärztlichen Vertreter voraus."
In der Gebührenordnung selber ist dieser sprachliche Unsinn nicht enthalten. Mir ist nur bekannt, daß manche persönliche Leistung höchst unpersönlich erbracht wird.
Dr. med. A. Siegel, ENDO-Klinik, Holstenstraße 2, 22767 Hamburg

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