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Lexikon: EBM

PP 3, Ausgabe Oktober 2004, Seite 467

EB

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LNSLNS Der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) ist das Verzeichnis, nach dem ambulante vertragsärztliche Leistungen in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung abgerechnet werden (vgl. § 87 SGB V), sodass man auch von der vertragsärztlichen Gebührenordnung spricht. Die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung definieren diese Leistungen und legen jeweils eine Abrechnungszahl fest. Außerdem bewerten sie jede Leistung mit einer Punktzahl. Die Punktzahlen bestimmen die Relationen der Leistungen untereinander. Für eine Leistung, die mit hundert Punkten bewertet ist, erhält ein Vertragsarzt doppelt so viel Geld wie für eine, die mit 50 Punkten bewertet ist. Wie hoch das Honorar für eine bestimmte erbrachte Leistung ist, steht erst fest, wenn der so genannte Punktwert ermittelt ist. Dieser ergibt sich aus der zur Verfügung gestellten Geldmenge der Krankenkasse in einer Region und den aufsummierten Punktzahlen aller ambulanten medizinischen Leistungen für die Patienten der Region, die bei der betreffenden Krankenkasse versichert sind. Dabei werden die summierten Punktzahlen der zur Verfügung stehenden Geldmenge gegenüber-gestellt. Im Vergleich mehrerer Zeiträume lässt sich auf diese Weise auch eine Punktwertentwicklung darstellen. In diesem Zusammenhang ist auch von „schwankenden“ oder „floatenden“ Punktwerten die Rede. EB
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