ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2004Medizingeschichte(n): Antibiotika – Penicillin

MEDIZIN

Medizingeschichte(n): Antibiotika – Penicillin

Dtsch Arztebl 2004; 101(42): A-2824 / B-2393 / C-2283

Schott, H.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Zitat: „In meiner ersten Publikation hätte ich behaupten können, daß ich aufgrund eines ernsthaften Literaturstudiums und durch intensives Nachdenken zum Ergebnis gekommen sei, daß Schimmelpilze wertvolle antibakterielle Substanzen produzierten und ich mich auf die Erforschung des Problems verlegt hätte. Dies wäre unwahr gewesen und ich zog es vor, die Wahrheit zu sagen, nämlich daß am Beginn des Penicillins eine zufällige Beobachtung stand. Mein einziges Verdienst besteht darin, daß ich die Beobachtung nicht vernachlässigte und das Thema als Bakteriologe weiterverfolgte. Meine im Jahre 1929 herausgegebene Publikation bildete die Ausgangsbasis für andere, die die Entwicklung des Penicillins vor allem im chemischen Bereich weiterführten.“

Der englische Bakteriologe Alexander Fleming (1881– 1955) über die Entdeckung des Penicillins im September 1928 in seinem Vortrag, gehalten anlässlich der Verleihung des Nobelpreises am 11. Dezember 1945. – Aus: Nobelpreis für Medizin. Zürich, 1980 (Band 3); S. 447.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema