ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1996Förderung der Schmerzbehandlung von Krebspatienten

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Förderung der Schmerzbehandlung von Krebspatienten

Korzilius, Heike

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LNSLNS GREIFSWALD. Von den Methoden moderner Schmerztherapien für Krebspatienten wird nach Auffassung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) in zu geringem Ausmaß Gebrauch gemacht. Daher hat das BMG am 27. November die "Krebsschmerz-Initiative Mecklenburg-Vorpommern" genehmigt und zu ihrer Unterstützung rund eine Million DM bereitgestellt. Das geht aus einer Mitteilung der Ernst-MoritzArndt-Universität Greifswald hervor.
Durchgeführt wird die Initiative von der Schmerzambulanz der Klinik für An-ästhesiologie und Intensivmedizin der Universität Greifswald. Von Mitte 1997 an soll nach Angaben der Universität das Palliativ-Team der Schmerzambulanz, bestehend aus einer Krankenschwester, einem Arzt und einem Psychologen, allen Klinik- und niedergelassenen Ärzten der Region zur Beratung und Kooperation zur Verfügung stehen. Damit solle die Lücke zwischen stationärer und ambulanter Versorgung geschlossen werden. Zudem solle in Qualitätszirkeln dem Mangel an Wissen über die Möglichkeiten moderner Schmerztherapie abgeholfen werden.
Schirmherrin des Modellprojekts ist die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Sie arbeitet mit der Ärztekammer Niedersachsen zusammen, die an der Georg- August-Universität Göttingen ein ähnliches Projekt verfolgt. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat außerdem zwei weitere Zentren in Köln und Erlangen ausgewählt. HK
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