ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1996Knieendoprothetik: Ausreichende Versorgung

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Knieendoprothetik: Ausreichende Versorgung

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LNSLNS BERLIN. Die vom Gesetzgeber in der Bundespflegesatzverordnung zugrunde gelegte Mischkalkulation der Fallpauschalen für Knieendoprothesen hat sich Privatdozent Dr. med. Cornel Werhahn, leitender Oberarzt der Orthopädischen Abteilung des Evangelischen Waldkrankenhauses in Berlin-Spandau, zunutze gemacht, um die Auswirkungen dieser neuen Entgeltform auf die Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen. In seiner Studie weist der Orthopäde nach, daß bei einem Patientenkollektiv – ohne komplizierte Hochrisiko-Fälle – der derzeit gültigen Fallpauschale in Höhe von 21 406,52 DM für das Berliner Krankenhaus 19 900,93 DM an Behandlungskosten mit einem Plus von 1 505,59 DM entgegenstehen. Demzufolge vertritt Werhahn die Auffassung, daß auch unter den Rahmenbedingungen des Gesundheitsstrukturgesetzes im Bereich der mit im Vergleich zu 1993 (24 700 DM) und 1996 (36 900 DM) sich ständig weiter verbreitenden Knieendoprothetik zur Zeit eine ausreichende Versorgung möglich ist. FB

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