STATUS

Lexikon: EbM

Dtsch Arztebl 2004; 101(46): A-3136 / B-2656 / C-2532

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Evidenzbasierte Medizin (EbM) „ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Die Praxis der EbM bedeutet die Integration individueller klinischer Expertise mit der bestmöglichen externen Evidenz aus systematischer Forschung“ (David L. Sackett). EbM zielt auf die kontinuierliche Qualitätsverbesserung medizinischen Wissens, indem aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch aufbereitet und für den einzelnen Arzt nutzbar gemacht werden. Nach festen Verfahrensregeln werden wissenschaftliche Informationen zu diagnostischen oder therapeutischen Verfahren auf ihre Aussagekraft und klinische Relevanz überprüft. Hierdurch soll die Anwendung unwirksamer oder sogar schädlicher Verfahren verhindert werden. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen wendet das Verfahren der EbM bei der Überprüfung des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung und der Entscheidung über neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an. Die Technik der EbM wird auch bei der Formulierung von Leitlinien eingesetzt. Im Sozialgesetzbuch (§ 137 f SGB V) ist festgelegt, dass sich die Behandlung in einem strukturierten Behandlungsprogramm an evidenzbasierten Leitlinien orientieren muss. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema