ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/1996Homöopathie: Dialog ist dienlicher

SPEKTRUM: Leserbriefe

Homöopathie: Dialog ist dienlicher

Drähne, Anton

Zu der Glosse "Seehofers Schirmherrschaft" von Dr. med. Wolfgang Grote in Heft 46/1996 erreichte uns eine Vielzahl von Leserbriefen. Hier eine charakteristische Zusammenstellung:
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LNSLNS Je schwieriger die Zeiten, desto mehr muß man sich seiner Haut wehren. Am besten sucht man sich in den eigenen Reihen jemanden, den man vielleicht vom Futternapf verdrängen kann. Oder noch besser: Man sagt seinem Schirmherrn, daß man sich zuwenig beachtet fühlt, wo man doch der einzig wirklich gute und brave Vertreter seines Standes sei. Um dabei andere schlechtzumachen, genügen Polemik und eine gehörige Portion an Aggression. Die Frage taucht auf, ob in Zeiten großer, zum Teil auch notwendiger Veränderungen im Gesundheitswesen nicht der Dialog zwischen uns Ärzten der gemeinsamen Sache dienlicher ist als die Wiederbelebung des alten Prinzips "divide et impera". Im "Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte", dem ersten gegründeten Ärzteverein Deutschlands, der den Festakt "200 Jahre Homöopathie" ausgerichtet hat, sind alle Mitglieder schulmedizinische Kolleginnen und Kollegen. Sie haben umfassende praktisch-ärztliche Erfahrungen mit homöopathischen Behandlungen und verlieren sich nicht in theoretischen Spekulationen. Nachdenklich stimmt die Rolle des DÄ, das über die Annahme von solchen Beiträgen entscheidet.
Dr. med. Anton Drähne, Münsterstraße 10, 53111 Bonn

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