SPEKTRUM: Leserbriefe

Ethik: Gefahr

Stingl, Alois

Zu dem Beitrag "Nürnberger Kongreß: Ärztliches Handeln als ethische Herausforderung" von Thomas Gerst und der "Nürnberger Erklärung" in Heft 47/1996
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LNSLNS . . .Was für die Vergangenheit galt, gilt auch heute noch: Die Mißachtung des Gebotes, Leben zu erhalten, und die Anmaßung zu entscheiden, "ob (so von Hufeland) das Leben Glück oder Unglück, ob es Wert habe oder nicht", wird früher oder später schreckliche Folgen nach sich ziehen, auch wenn diese Entscheidung mit staatlicher Erlaubnis geschieht. Alle die Mediziner, die, statt das menschliche Leben vom ersten Augenblick seines Daseins zu schützen, bei einer Abtreibung dieses Leben vernichten, sollten jeden Morgen, bevor sie in ihre Praxis gehen, diese Worte von Hufelands lesen und bedenken – auch wenn das nicht ihre Absicht ist –, daß die logische Konsequenz der Mißachtung des vorgeburtlichen menschlichen Lebens auch die Mißachtung des bereits geborenen Lebens nach sich zieht und der Versuchung, den Alten, den Kranken, den Andersartigen zu verachten und zu töten, den Weg ebnet. Diese Gefahr besteht! . . .
Dr. med. Herwig Alois Stingl, Schulstraße 24, 92690 Pressath

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