ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/1996Nuklearmediziner kooperieren mit Universität Freiburg

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Nuklearmediziner kooperieren mit Universität Freiburg

Korzilius, Heike

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LNSLNS FREIBURG. Zwei niedergelassene Nuklearmediziner haben rund 10 Millionen DM in den Bau eines Positronen-Emissions-Tomographie-(PET-)Zentrums im Universitätsklinikum Freiburg investiert. Das geht aus einer Mitteilung der Universitätspressestelle hervor. Zur Ausstattung des Zentrums gehören PET-Scanner, Zyklotron und radiochemisches Labor. Das Zentrum wird gemeinsam vom Klinikum und den niedergelassenen Nuklearmedizinern betrieben. Nutzer sollen neben den südwestdeutschen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern auch die aus dem Elsaß und der Nordwestschweiz sein.
Größte Bedenken gegen das Projekt äußerte auf Anfrage die Kassenärztliche Vereinigung Südbaden. Sie hält die Kooperation unter den gegenwärtigen Budgetbedingungen nicht für sinnvoll. Eine PET-Untersuchung gehöre nicht zur medizinischen Grundversorgung und sei noch keine Routinemethode in der ambulanten Versorgung. Auch habe es im Vorfeld keine Bedarfsanalyse gegeben. Darum sei auch eine Übernahme der Untersuchungskosten durch die Kassen noch nicht gesichert. HK
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