ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/1996Instandhaltungskosten und andere Kosten

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Instandhaltungskosten und andere Kosten

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ein formaljuristischer Fehler in der Gesetzgebung (Kranken-
hausfinanzierungsgesetz/Abgrenzungsverordnung) eröffnete den Bundesländern die Möglichkeit, sich bei der Finanzierung von Instandhaltungskosten der Krankenhäuser aus der Verantwortung zu stehlen. Die Folge: Seit 1993 finanzieren die meisten Länder – mit Ausnahme von Bayern – die großen Instandhaltungsaufwendungen der Krankenhäuser nicht mehr, obwohl dies grundsätzlich ihre Aufgabe ist. Nach vier Jahren haben sich die baulichen Instandhaltungsaufwendungen der Krankenhäuser auf 3,5 Milliarden DM aufgestaut. Alle Krankenversicherten (einschließlich der Beamten) müssen ab 1997 ein "Notopfer" von 20 DM pro Jahr (drei Jahre lang) zusätzlich zu ihren Kran­ken­ver­siche­rungsbeiträgen aufbringen.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote