ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2005Maßregelvollzug: Opfer- vor Täterschutz

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Maßregelvollzug: Opfer- vor Täterschutz

Dtsch Arztebl 2005; 102(1-2): A-39 / B-29 / C-27

Würth, Guido

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LNSLNS In seinem Kommentar sagt Professor Spengler: „Es droht der Trend zum Wegschließen, zur Intoleranz gegenüber dem Restrisiko. Mehr falschpositive Patienten bleiben zu Unrecht gesichert.“ Eine wirklich interessante Sicht der Dinge. Diese Patienten haben zumindest einmal schwere Straftaten begangen, nach denen ihre Opfer meistens lebenslang leiden werden. Aus der Perspektive von ehemaligen und zukünftigen Opfern fälschlich entlassener psychisch kranker Straftäter gesehen, ist derartige Toleranz wohl kaum angebracht. Meine ist jedenfalls extrem begrenzt, solange Rückfalltäter nicht eindeutig identifiziert werden können (wenn das überhaupt je möglich sein wird!). Auch hier gilt: Opfer- vor Täterschutz.
Dr. med. Guido Würth,
Alte Landstraße 85, 51373 Leverkusen
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