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LNSLNSLNSLNS Dr. med. Eva-Maria Kühn-Westphal, Ärztin für Allgemeinmedizin/Sportmedizin aus Hamburg, wurde am 13. Dezember 80 Jahre alt.
Eva-Maria Kühn-Westphal studierte Medizin an den Universitäten in Hamburg und in Freiburg. 1942 absolvierte sie in Hamburg das Staatsexamen; die Approbation als Ärztin erhielt sie 1943. Sie hatte verschiedeneAssistenzarztstellen an den Krankenhäusern St. Georg und Altona zu Hamburg inne, ehe sie in eigener Praxis tätig wurde und Praxisvertretungen übernahm. Von 1956 bis 1991 war Dr. Kühn-Westphal als Allgemeinärztin in Lokstedt niedergelassen. Sie erwarb die Zusatzbezeichnung "Sportärztin" und außerdem die Zusatzbezeichnung "Ärztin für Naturheilverfahren". Sie war auch in der ärztlichen Berufspolitik engagiert. Zunächst war sie (seit 1964) Kreisvertreterin, 1965 gehörte sie dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg an. Sie wirkte hier mehr als 20 Jahre aktiv mit. Ihr besonderes Engagement galt der Krebsnachsorge und dem Aufbau eines Notfalldienstes der Kassenärztlichen Vereinigung in Hamburg. 1968 bis 1972 gehörte sie der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) an. Seit 1992 ist sie Vertreterin für die außerordentlichen Mitglieder in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KVH. Im November 1996 wurde sie wiedergewählt.
Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Gerd Huber, em. Professor für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Bonn, wurde am 3. Dezember 75 Jahre alt. Huber war bis 1987 Direktor der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der Bonner Universität. Huber, in Echterdingen geboren, begann seine berufliche und wissenschaftliche Karriere als Assistenzarzt an der Psychiatrischen und Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg. 1953 erhielt er die Anerkennung als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Huber arbeitete von 1957 bis 1962 als Oberarzt und Leiter der Psychiatrisch-Neurologischen Poliklinik und Neuroradiologischen Abteilung der Universität Heidelberg. 1957 erfolgte die Habilitation für das Fach "Psychiatrie und Neurologie", ehe er 1962 zum außerplanmäßigen Professor in Heidelberg ernannt wurde. Klinischer Oberarzt an der Universitätsnervenklinik in Bonn unter Prof. Dr. med. H. J. Weitbrecht war er ab 1962, 1967 wurde er zum Wissenschaftlichen Rat ernannt. Huber wurde 1968 ordentlicher Professor an der Universität Ulm und Direktor des Psychiatrischen Landeskrankenhauses Weißenau in Ravensburg-Weißenau. 1974 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor für Psychiatrie und Neurologie an die Medizinische Hochschule zu Lübeck. Von 1978 bis 1987 war er Professor und Direktor der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der Universität Bonn. Er hat mehr als 400 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht; darüber hinaus 45 Monographien, Handbuchbeiträge und das Lehrbuch "Psychiatrie" (5. Auflage 1974). Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Huber sind die klinische Psychiatrie und Psychopathologie, die Verlaufs- und Sozialpsychiatrie, endogene Psychosen, organische Psychosen. Huber gehört dem Internationalen Pula-Kuratorium an; er ist Präsident der Weißenauer Arbeitsgemeinschaft für Psychosenforschung. EB
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