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LNSLNS Prof. Dr. med. Jochen Staubesand, em. Professor für Anatomie am Anatomischen Institut der Universität Freiburg, wurde am 23. Januar 75 Jahre alt. Prof. Staubesand, der sich 1952 an der Universität Hamburg habilitierte, nahm 1961 einen Ruf als planmäßiger Extraordinarius an das Anatomische Institut der Universität Freiburg an. Hier wurde er später zum Ordinarius berufen und blieb dort der Universität treu, obwohl er inzwischen weitere Rufe nach Bochum und München erhielt. Das wissenschaftliche Arbeitsgebiet von Prof. Staubesand ist vor allem das Gefäßsystem.


Dr. med. Günther Schellong, ehemaliger langjähriger Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde – Hämatologie und Onkologie – der Universität Münster, wurde am 15. Januar 70 Jahre alt. Schellong arbeitete nach Staatsexamen und Promotion zum Dr. med. ab 1952 zwei Jahre lang am Pathologischen Institut der Universität Freiburg. Seit 1954 arbeitete er (mit Unterbrechungen) an der Universitätsklinik Münster, die er entscheidend mitgeprägt hat. Schellong erhielt 1961 die Lehrbefugnis für das Fach Kinderheilkunde, wurde 1963 zum leitenden Oberarzt und 1976 zum Direktor der UniversitätsKinderklinik Münster ernannt. Entsprechend seiner wissenschaftlichen Weiterbildung lag sein Forschungsschwerpunkt zunächst auf dem Gebiet der Blutgruppenserologie, des Bilirubinstoffwechsels sowie der Erforschung des Morbus haemolyticus neonatorum. Seit den 70er Jahren wählte Schellong als zweiten Schwerpunkt seiner klinischen und wissenschaftlichen Arbeiten die Erforschung und Behandlung bösartiger Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Über viele Jahre lang leitete Prof. Schellong die beiden bundesweiten Therapiestudien für den Morbus Hodgkin und für die akute myeloische Leukämie im Kindes- und Jugendalter. 1992 ist er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Seit seiner Emeritierung setzt sich Schellong mit großem Engagement für die Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ein. EB

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