ArchivDeutsches Ärzteblatt3/1997Erlebnisse: Ergänzung

SPEKTRUM: Leserbriefe

Erlebnisse: Ergänzung

Kronenberg, R.

Zu dem Leserbrief "Ich habe es überstanden" von Dr. Wolfgang Dau in Heft 46/1996
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LNSLNS Herrn Dau möchte ich ergänzen/bestätigen: Ab 3.00 Uhr Temperatur messen, von 5.00 bis 7.00 Uhr Waschen der Bettlägrigen, anschließend Ärzte zum RR-Messen, Blutabnehmen, Injektionsverabreichen, Arzt mit Schwester zum Verbandwechseln, Arzt mit Schwester zur Kurzvisite, Blick auf die Kurve, eventuell Gespräch mit der Schwester – das war die Regel. "Guten Tag": unbekannt; "wie geht es?": nie erlernt; auf Fragen: "komme nachher" (nicht erlebt); Aufsicht/Anleitung neuer Schwestern: offensichtlich unterblieben (ich übernahm es, einer Schwester zu erklären, was ein rausgerutschter Katheter bedeutet, wo eine geeignete neue Einstichstelle sein könnte); Chefarztvisite: Stationsarzt verwechselt Kriegs- mit Zivilschaden, er erhob Anamnese mündlich eine viertel Stunde vor dieser Visite.
Lichtblick: Eine deutsche Schwester stellte sich vor und unterrichtete uns über ihr Aufgabengebiet und spendete Trost, ein ausländischer Arzt unterhielt sich mit mir, wenn wir uns später auf dem Flur trafen. Gespräche führten mit mir die ausländischen Reinigungsdamen. Breitbandantibiotikum – obwohl Zeit dazu gewesen wäre – ohne Kulturanlegen, keine Frage nach eventueller Allergie.
Über das Operative kann ich mich nicht beklagen . . .
Dr. R. Kronenberg, Strünckweg 3, 13627 Berlin
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