ArchivDeutsches Ärzteblatt3/1997Leitlinien für Arzneimittelspenden

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Leitlinien für Arzneimittelspenden

Korzilius, Heike

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LNSLNS TÜBINGEN. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission hat gemeinsam mit den Hilfsorganisationen "Misereor" und "Brot für die Welt" eine Broschüre "Leitlinien für Arzneimittelspenden" veröffentlicht. Ziel ist es, so das Institut, die von der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) vorgegebenen Standards möglichst allen Arzneispendern zugänglich zu machen. Zu den wichtigsten Regeln gehöre, daß Arzneimittelspenden sich am Bedarf des Empfängerlandes orientierten, den Qualitätsanforderungen von Empfänger- und Geberländern entsprächen sowie noch mindestens ein Jahr lang haltbar seien. Zudem sollten keine Ärztemuster oder von Patienten zurückgegebene Arzneimittel gespendet werden.
Gezielte Arzneimittelspenden seien ein wichtiger Teil humanitärer Hilfe. Nach Schätzungen der WHO hatten beispielsweise Ende der 80er Jahre bis zu 2,5 Milliarden Menschen in Entwicklungsländern keinen regelmäßigen Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln. Zunehmend kritisch sei die Situation in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. Kontakt: Deutsches Institut für Ärztliche Mission, Paul-Lechler-Straße 24, 72076 Tübingen, Tel 0 70 71/2 06-5 31, Fax 2 71 25. HK
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