szmtag Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses vom 21. Dezember 2004
ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2005Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses vom 21. Dezember 2004

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses vom 21. Dezember 2004

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LNSLNS Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss gemäß § 91 Abs. 7 SGB V hat in seiner Sitzung am 21. 12. 2004 folgenden Beschluss zur Anwendung der hyperbaren Sauerstofftherapie im stationären Bereich gefasst:
Die hyperbare Sauerstofftherapie bei der Indikation Schädelhirntrauma erfüllt derzeit weder alleine noch in Kombination mit einer anderen Therapie die Kriterien des § 137c SGB V (ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich) und ist damit nicht Leistung im Rahmen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung.
In der Anlage B der Verfahrensregeln zur Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus gem. § 137c SGB V (Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die nicht als Krankenhausbehandlung zulasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden dürfen) wird unter der Ziffer 2.4 die folgende Nummer angefügt:
2.5 Hyperbare Sauerstofftherapie
beim Schädelhirntrauma

Die Änderung der Richtlinie tritt am Tage nach der Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft.
Siegburg, den 21. 12. 2004

Gemeinsamer Bundes­aus­schuss
gemäß § 91 Abs. 7 SGB V

Der Vorsitzende
Prof. Polonius
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