ArchivDeutsches Ärzteblatt3/1997Private Kran­ken­ver­siche­rung: Weniger neue Mitglieder

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Private Kran­ken­ver­siche­rung: Weniger neue Mitglieder

Clade, Harald

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LNSLNS Die privaten Kran­ken­ver­siche­rungen haben 1995 per Saldo nur 11 000 neue Versicherte dazugewonnen. Dies geht aus dem Zahlenbericht 1995/96 des Verbandes der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung e.V. (PKV), Köln, hervor. 1994 hatte die Branche noch 106 000 neue Mitglieder gemeldet. 1995 stieg die Zahl der in der Krankheitskostenversicherung (Vollversicherung) versicherten Personen um 0,16 Prozent auf rund sieben Millionen.
Wie der Verband mitteilte, konnten in den ersten sechs Monaten 1996 zwar 40 000 Neuzugänge gewonnen werden, doch werde es wegen der erhöhten Beitragsbemessungsgrenze sowie infolge von Todesfällen auch Abgänge geben.
Auch bei den zusatzversicherten Personen gab es nur einen mäßigen Bestandszuwachs, nämlich um 0,5 Prozent. Nach Hochrechnungen und Erhebungen aus dem Mikrozensus lag die Zahl der Zusatzversicherten Ende 1996 bei sechs Millionen.
Im ersten Halbjahr 1996 schwächte sich der Ausgabenanstieg in der PKV auf etwa vier Prozent je Versicherten ab. Bei den Beitragseinnahmen erwartet der Verband für das gesame Geschäftsjahr 1996 ein Plus von 7,2 Prozent.
In den ersten sechs Monaten 1996 leisteten die Versicherungsgesellschaften an ihre Versicherten als Versicherungsleistungen (einschließlich der Schadenregulierungskosten) rund 10,5 Milliarden DM. Hinzu kommen rund 0,22 Milliarden DM in der Privaten Pflegepflichtversicherung (zusammen also rund 10,7 Milliarden DM). Der Verband schätzt, daß die Versicherungsleistungen einschließlich Schadenregulierungskosten im Jahr 1996 rund 22,3 Milliarden DM betragen haben. Diese Zunahme liegt voraussichtlich unter der Zunahme der Beitragseinnahmen. HC
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