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Lexikon: Ärztetag

Dtsch Arztebl 2005; 102(19): A-1404 / B-1176 / C-1116

EB

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LNSLNS Der Deutsche Ärztetag ist die Haupt­ver­samm­lung der Bundes­ärzte­kammer, der Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung. Der Deutsche Ärztetag besteht (anfänglich als Veranstaltung des Deutschen Ärztevereinsbundes) seit 1873 und tritt 2005, nach den durch die beiden Weltkriege und die Zeit des NS-Regimes eingelegten Zwangspausen, zum 108. Male zusammen. Er setzt sich aus den von den 17 Lan­des­ärz­te­kam­mern entsandten Delegierten zusammen. Die Zahl der Delegierten ist auf 250 begrenzt; jede Lan­des­ärz­te­kam­mer stellt zwei Delegierte als Basisvertretung, die Verteilung der restlichen 216 Delegierten erfolgt nach dem d'Hondtschen Verfahren nach der Zahl der Mitglieder der Lan­des­ärz­te­kam­mern. Zu den Aufgaben des Deutschen Ärztetages gehört es, länderübergreifende Regelungen zum Berufsrecht – zum Beispiel die (Muster-)Berufsordnung und die (Muster-)Weiter­bildungs­ordnung – zu erarbeiten und zu verabschieden, den Haushalt der Bundes­ärzte­kammer festzulegen sowie die Positionen der Ärzteschaft zu gesundheits- und sozialpolitischen Diskussionen der Gesellschaft zu artikulieren und sie der Öffentlichkeit zu vermitteln. Kernthemen des diesjährigen Deutschen Ärztetages vom 3. bis 6. Mai in Berlin sind unter anderem die Arbeitssituation der niedergelassenen Ärzte, die Förderung der Versorgungsforschung, die Modernisierung der Gebührenordnung der Ärzte und ärztliches Fehlermanagement. EB
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