ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2005Online-Hörtest: „earaction online“

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Online-Hörtest: „earaction online“

EB

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www.earaction.de
www.earaction.de
Jeder vierte Jugendliche hört schlecht.
Nach einer Untersuchung der Hörschäden von Jugendlichen hat das bayrische Gesundheitsministerium einen Online-Hörtest für Schüler und Jugendliche gestartet. Die Studie hat ergeben, dass 25 Prozent der Jugendlichen schlecht hören und fast 40 Prozent kein intaktes Gehör mehr haben. Das Gesundheitsministerium fordert daher mehr Aufklärung über die Folgeschäden durch Lärm und zu laute Musik.
Wie es um das eigene Gehör steht, können die Nutzer mit „earaction“ unter www. earaction.de am eigenen PC herausfinden. Bislang haben 1 500 Jugendliche die Testversion ausprobiert. Die männlichen Befragten berichteten deutlich häufiger als die weiblichen Teilnehmer von Ohrensausen. Einer von vier Jugendlichen hatte schon ein Ohrgeräusch oder Tinnitus. Wer schon einen Hörsturz hatte, konnte dies auch mit einem schlechteren Hörtestergebnis in Verbindung bringen. Mit dem Projekt, das das Ministerium gemeinsam mit der Fachhochschule München gestartet hat, sollen junge Menschen über die Gefahren von zu lauter Musik informiert und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Hörvermögen motiviert werden. „earaction online“, ein interaktives Informations- und Spielprogramm, löst das bisherige CD-Programm ab. EB

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