Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Das verwendete Vokabular und die schlagseitige „Schuldzuweisung“ lassen eher an ein Feindbild denken, nicht an das Bedürfnis, eine Partnerschaft zwischen Arzt und Patient anzustreben. Die Hälfte der Medikamente würde falsch oder „eigenmächtig“ gar nicht angewandt. Patienten wären jedoch sehr erfindungsreich im Entwickeln von Strategien, mit denen sie „ihrem“ Arzt Compliance „vorgaukeln“. Diese Strategien seien „keine Bagatellen, sondern richten bei Patienten, im Gesundheitswesen und in der Volkswirtschaft großen Schaden an“. Der Arzt müsse Detektivarbeit leisten, um dem Patienten „auf die Schliche“ zu kommen. Ich denke, es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Non-Compliance und so genanntes Arzthopping schon manchem Patienten (der noch „hoppen“ konnte) einen vorzeitigen Tod erspart haben, nämlich immer dann, wenn der Arzt trotz – diagnostischer „Detektivarbeit“ – einer Krankheit nicht „auf die Schliche“ kommen konnte . . .
Freya Matthiessen, Mittelberg 39, 37085 Göttingen
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote