VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2005; 102(25): A-1841 / B-1557 / C-1465

EB

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LNSLNS Friedrich-Hartmut-Dost-Preis 2004 – verliehen durch die Medizinische Gesellschaft Gießen e.V., Dotation: 2 500 Euro, für besondere Leistungen in der Lehre, auf Vorschlag der Studierenden von Studiendekan Prof. Dr. Florian Dreyer an Dr. med. Achim Battmann, Institut für Pathologie der Universität Gießen (Leiter: Prof. Dr. med. Andreas Schulz). Seit vielen Jahren ist Dr. Achim Battmann an den Vorlesungen, Seminaren und Praktika der Pathologie beteiligt. Durch seinen lebendigen, bildlich sehr gut untermauerten Unterricht, durch seine persönliche Art, den Lehrstoff zu vermitteln, schafft er es, die Studierenden für das Fach Pathologie auf beispielhafte Weise zu begeistern, so die Laudatio.

Schunk Preis 2004 – für Humanmedizin (Dotation: 5 000 Euro), gestiftet von der Schunk-Stiftung, an Priv.-Doz. Dr. med. Holger Hackstein, Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Gießen (Leiter: Prof. Dr. med. Gregor Bein). Der Fachbereich ehrte den Arzt, der einen wesentlichen Beitrag zur Immunologie antigenpräsentierender Zellen geleistet hat. Seine Arbeiten über die Wirkung von Immunsuppressiva auf dendritische Zellen sind von richtungsweisender Bedeutung sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die Entwicklung neuer Therapieverfahren zur Modulation der Immunantwort.

Wissenschaftspreis – verliehen durch die Saarländisch-Pfälzische Internistengesellschaft (SPIG) anlässlich ihres 49. Jahreskongresses in Neustadt an der Weinstraße an Priv.-Doz. Dr. Jochen Rädle, Klinik für Innere Medzin II, Hepatologie/Gastroenterologie (Direktor: Prof. Dr. med. S. Zeuzem) des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg/Saar. Rädle wurde mit dem mit 5 000 Euro dotierten Preis für seine Arbeit über die klinische und molekulare Diagnostik bei Patienten mit hereditärem nicht-polypösem kolorektalem Karzinom ausgezeichnet.

Bernhard-Nocht-Medaille – des Hamburger Tropeninstituts, verliehen an den französischen Virologen Vincent Deubel (57), Direktor des Instituts Pasteur in Shanghai. Deubel leitete mehrere Jahre das französische Hochsicherheitslabor „Jean Mérieux“ in Lyon und arbeitete dort an Lassa- und Ebolafieber. Im vergangenen Jahr übernahm er den Aufbau des neuen „Instituts Pasteur of Shanghai“ in China. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des 8. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin, der vom 9. bis 11. Juni 2005 im Congress Centrum Hamburg stattfand.

Hirnforschungs-Preis – verliehen zu gleichen Teilen an Sandra Renneke, Pflegewissenschaftlerin, Absolventin des Masterstudiengangs am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke, und an Dr. Alexander Rösler, Albertinenhaus in Hamburg, Zentrum für Gerontologie und Geriatrie. Sandra Renneke wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit mit dem Titel „Die Pflege dementer Menschen“, Alexander Rösler für seine Studie mit dem Titel „Visuelles Suchen“.

Hannelore Kohl Förderpreis 2005 – verliehen durch das Kuratorium ZNS und der Hannelore Kohl Stiftung (Dotation: 15 000 Euro) an Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Jan Schwab (35), zurzeit Brigham and Women’s Hospital, Harvard Medical School, Boston, USA, in Würdigung einer Arbeit zur Erforschung, Entwicklung und Erprobung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren in der Rehabilitation Hirnverletzter mit dem Titel „Cyclooxygenase 1 (COX-1) als Entzündungsmediator nach Verletzungen des zentralen Nervensystems“. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaften für Neurotraumatologie, klinische Neurophysiologie und Neurorehabilitation in München.

Pflegewissenschaftlicher Förderpreis – gestiftet und ausgelobt durch die Marseille-Kliniken AG, Hamburg/Berlin, Dotation: 7 500 Euro, an sechs Altenpfleger, die im Fernstudium an der Fachhochschule Jena ihr pflegewissenschaftliches Examen absolvierten, und zwar an Katharina von Hoff (45), Steffen Gapp (43), Anka Heß (39), Kathrin Kloppenburg (31), Ursula Korte-Pötters (37) und Elke Pauligk (43). Preisgekrönt wurde die Studie „Heimeinzug als kritisches Lebensereignis für den pflegebedürftigen Menschen und seine Angehörigen“.


Prof. Dr. med. Gerhard Jorch (rechts) erhielt den Meinhard von Pfaundler Präventionspreis der Stiftung Kindergesundheit. Der Preis wurde überreicht durch (von links) Dr. med. Irene Epple-Waigel, Schirmherrin der Stiftung Kindergesundheit, Eva Luise Köhler, der Gattin des Bundespräsidenten, und Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. Foto: Klinikum der Universität München
Prof. Dr. med. Gerhard Jorch (rechts) erhielt den Meinhard von Pfaundler Präventionspreis der Stiftung Kindergesundheit. Der Preis wurde überreicht durch (von links) Dr. med. Irene Epple-Waigel, Schirmherrin der Stiftung Kindergesundheit, Eva Luise Köhler, der Gattin des Bundespräsidenten, und Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. Foto: Klinikum der Universität München
Meinhard von Pfaundler Präventionspreis – verliehen durch die Stiftung Kindergesundheit, an Prof. Dr. med. Gerhard Jorch, Ärztlicher Direktor der Universitätskinderklinik Magdeburg, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen und präventivmedizinischen Verdienste bei der Bekämpfung des plötzlichen Säuglingstodes. EB
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