THEMEN DER ZEIT

Suchterkrankungen bei Ärzten: Bei Therapie gute Aussicht auf Heilung

Dtsch Arztebl 2005; 102(27): A-1941 / B-1640 / C-1544

Kunstmann, Wilfried; Flenker, Ingo

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Foto: BilderBox
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Die Bundes­ärzte­kammer führte eine Befragung der Lan­des­ärz­te­kam­mern zum Umgang mit suchtkranken Ärzten durch: Je besser das Hilfsangebot, desto mehr Betroffene wurden erreicht.

Suchterkrankungen bei Ärzten sind ein Thema, das von den Medien regelmäßig aufgegriffen wird. Der nicht zurechnungsfähige Arzt, der seine Patienten fehlbehandelt, ist ein Thema, das bei jedem Ängste weckt: Das Gute und das Böse vereint in derselben Person, die Symbiose von Heiler und Zerstörer. So lockte „Der Spiegel“ 2002 mit der Schlagzeile „Morphinspritze im Kittel“ (12), um die Behauptung nachzuschieben, dass 30 000 deutsche Ärzte alkohol- oder medikamentenabhängig seien. Die „Welt am Sonntag“ glaubte zu wissen: „Suchtkrankheiten bei Medizinern sind ein Tabu: Dabei ist jeder Zehnte betroffen.“ (14). Hingegen war es bei der Ärztlichen Praxis sogar „jeder fünfte Arzt“, der angeblich süchtig sei (Ärztliche Praxis vom 23. April 2004).
Verlässliche Studienergebnisse in Bezug auf die Häufigkeit suchtkranker Ärzte liegen für Deutschland bislang nicht vor. Deshalb werden oft nordamerikanische Erhebungen herangezogen und eins zu eins auf die deutschen Verhältnisse übertragen. 1992 gab die American Medical Association zum Beispiel eine anonyme schriftliche Befragung an einer repräsentativen Stichprobe von 9 600 US-amerikanischen Ärzten in Auftrag (5): Von den etwa 5 600 Ärzten, die den Fragebogen zurücksandten, gaben 1,6 Prozent an, im zurückliegenden Jahr Alkoholmissbrauch betrieben zu haben, 0,2 Prozent hatten Opiate und 13,6 Prozent Benzodiazepine konsumiert. Während im Ergebnis der Konsum von Zigaretten und von illegalen Drogen bei den amerikanischen Ärzten unter dem Bevölkerungsdurchschnitt lag, entsprach der Alkoholkonsum etwa dem anderer Angehöriger derselben sozialen Schicht. Im Vergleich deutlich höher fiel allerdings der Medikamentenkonsum der Ärzte aus. Eine im Auftrag des kanadischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums durchgeführte schriftliche Befragung von jeweils 1 500 Apothekern, Rechtsanwälten und Ärzten ergab, dass die Ärzte mit sechs Prozent die vergleichsweise geringste Prävalenz an Alkoholmissbrauch aufwiesen, wohingegen sie im Konsum von Benzodiazepinen mit 7,5 Prozent vor den beiden anderen Berufsgruppen rangierten (2).
Mäulen leitet aus den nordamerikanischen Studienergebnissen ab, dass auch in Deutschland sieben bis acht Prozent der Ärzte einmal in ihrem Leben ein Suchtproblem haben (10). Das bedeutet, dass die aktuelle Prävalenz noch deutlich unter der von ihm aus den amerikanischen Daten abgeleiteten Lebenszeitprävalenz liegen muss. Vier bis fünf Prozent dürften insofern eine realistische Schätzung der Punktprävalenz sein. Diese entspräche damit etwa der Häufigkeit der Suchterkrankungen in der übrigen Bevölkerung (7).
Die Verantwortung, die Ärzte für ihre Patienten tragen, hat die Ärztekammern dazu veranlasst, sich des Themas in den letzten Jahren verstärkt anzunehmen und den betroffenen Kammermitgliedern qualifizierte Hilfen zur Verfügung zu stellen. Dabei ist die Ausgangslage weder für die Kammern noch für die betroffenen Ärzte einfach: Ein Arzt muss beim Eingeständnis seiner Erkrankung um seine Kassenzulassung oder seinen Arbeitsplatz fürchten. Das kann nicht nur den sozialen, sondern auch den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Die Kammern befinden sich in einer doppelten Verantwortung, die von der Fürsorgepflicht ihren Mitgliedern gegenüber auf der einen und von ihrer Verantwortung für eine qualitativ und ethisch hochwertige Berufsausübung ihrer Mitglieder auf der anderen Seite geprägt ist. Der suchtkranke Arzt wird sich jedoch so lange nicht vertrauensvoll mit seinem Problem an seine Kammer wenden, wie er annehmen muss, dass sie das Problem aus Berufsaufsichtsgründen lediglich an die Approbationsbehörde weiterleiten wird.
Der Sucht- und Drogen-Ausschuss der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat eine Befragung der 17 Lan­des­ärz­te­kam­mern zum Umgang mit suchtkranken Ärzten durchgeführt. Gefragt wurde nach:
- Zahl der jährlich gemeldeten und bestätigten Verdachtsfälle,
- meldenden Personen und Institutionen,
- Interventionsmaßnahmen der Ärztekammern,
- verfügbaren Hilfsangeboten der Kammern und präventiven Maßnahmen,
- Zahl eingeleiteter und abgeschlossener Therapiemaßnahmen,
- Anzahl ruhender und entzogener Approbationen.
Die Rückmeldungen von 15 Kammern konnten verwendet werden. Die Antworten zeigten ein sehr uneinheitliches Bild. Bei den Verdachtsmeldungen besteht zwischen den Kammern eine sehr große Schwankungsbreite, die geschätzt zwischen einer und 30 Meldungen pro Jahr liegt, ohne jedoch mit der jeweiligen Mitgliederzahl der Kammer zu korrelieren. Rechnet man die in den Fragebögen erklärten Angaben der Kammern auf die Gesamtzahl ihrer Mitglieder um, so kommt man im Jahr auf vier Verdachtsmeldungen pro 10 000 Mitglieder (= 0,04 Prozent). Dieses Ergebnis steht im Gegensatz zu der geschätzten Prävalenzzahl von circa fünf Prozent suchtkranken Ärzten. Selbst wenn man die jährlichen Meldungen über mehrere Jahre hinweg aufaddierte, blieben die Zahlen weit hinter der anzunehmenden Gesamtzahl zurück.
Die Kammern meldeten darüber hinaus, dass sie am häufigsten über Strafsachen, insbesondere aufgrund von Trunkenheitsfahrten, von den Suchtproblemen ihrer Kammermitglieder erfahren, gefolgt von Meldungen durch Patienten, durch Kollegen beziehungsweise Mitarbeiter und anonymen Meldungen. Meldungen durch Angehörige oder Selbstanzeigen Betroffener stellen hingegen eher die Ausnahme dar.
Therapiemaßnahmen meist erfolgreich
Nach Auskunft der Ärztekammern erweisen sich in der Regel circa 80 Prozent der gemeldeten Verdachtsmeldungen als begründet. Die Mehrzahl der eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen wird zudem erfolgreich abgeschlossen: Etwa 60 bis 70 Prozent der Ärzte sind nach ihrer Einschätzung auch sechs Monate nach Abschluss der stationären Therapie weiterhin stabil. Mäulen berichtet in einer Auswertung des von ihm untersuchten Ärztekollektivs (N = 315) sogar von 70 bis 80 Prozent Erfolgsquoten in der 1-Jahres-Katamnese (10).
Zu einem Entzug der Approbation aufgrund manifester Suchtprobleme kommt es im Durchschnitt einmal innerhalb von zwei Jahren. Lediglich eine Kammer berichtete von fünf Approbationsentzügen innerhalb eines Jahres, allerdings ohne nähere Gründe anzuführen. Die auffällige Diskrepanz zwischen der Zahl der den Kammern gemeldeten Fälle und der statistisch anzunehmenden Fallzahl lässt verschiedene Erklärun-gen zu: Einerseits dürfte es einigen betroffenen Ärzten gelingen, trotz einer manifesten Suchterkrankung unauffällig ihrer Arbeit nachzugehen beziehungsweise ihr Suchtproblem über längere Zeit oder dauerhaft zu verbergen. Andererseits dürfte es auch bei Familienangehörigen, Kollegen und Patienten einen großen Anteil an Problemverleugnung geben, gepaart mit Unwissenheit über Zuständigkeiten und Hilfsangebote und der Angst, mit einer Meldung vielleicht die Existenz des Betroffenen zu bedrohen.
Das Problem mag aber auch deshalb nicht virulent werden, weil im deutschen Gesundheitswesen ambulant versorgte Patienten die Möglichkeit haben, bei Unzufriedenheit den Arzt zu wechseln. In dieser Tatsache dürfte auch begründet liegen, dass sich andere Gesundheitssysteme ohne oder mit nur eingeschränkter Arztwahl gänzlich anderer Screening- und Sanktionsmechanismen bedienen müssen, als sie in Deutschland zur Anwendung kommen.
Interessanterweise erhalten besonders solche Kammern eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Verdachtsmeldungen, die vielfältige Hilfen für ihre suchtkranken Kammermitglieder anbieten und diese auch öffentlich bekannt machen. Meldungen erfolgen also offensichtlich erst dann, wenn Gewissheit besteht, dass nicht nur Sanktionen drohen, sondern auch geholfen werden kann.
Elf der an der Befragung der BÄK teilnehmenden Kammern gaben an, über ein strukturiertes Interventionsverfahren bei Verdachtsmeldungen zu verfügen. In der Mehrzahl umfasst dieses Verfahren drei Stufen:
- persönliches Gespräch mit dem betroffenen Arzt, in dem sowohl über die Sanktions- als auch über verfügbare Therapieangebote informiert wird,
- Aufforderung zu einer diagnostischen Abklärung und zur Einleitung einer Suchttherapiemaßnahme,
- Meldung an die Approbationsbehörde.
Etwa ein Drittel der Lan­des­ärz­te­kam­mern hat jedoch inzwischen Interventionsprogramme erstellt, die weit daüber hinausgreifen:
- ausgewiesene Ansprechpartner für suchtkranke Ärzte,
- Hilfen im Umgang mit Versorgungskassen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Arbeitgebern und anderen,
- Kooperationen mit qualifizierten Fachkliniken,
- ein strukturiertes Nachsorgeangebot und
- Vereinbarungen mit der zuständigen Approbationsbehörde.
Die Ärztekammer Hamburg bietet bereits seit 1998 ein strukturiertes Interventionsprogramm für suchtkranke Ärzte an. Dafür wurde ein eigens ansprechbarer ärztlicher Mitarbeiter mit der Koordination der Hilfen und der Begleitung der Betroffenen betraut. In anderen Lan­des­ärz­te­kam­mern übernehmen die Geschäftsführer (Bremen, Rheinland-Pfalz), die Vorsitzenden der Kreisverbände (Bayern), die Bezirksstellenleiter (Sachsen-Anhalt), von der Kammer beauftragte suchtmedizinisch qualifizierte Ärzte (Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) oder der zuständige Arbeitskreis Suchtmedizin der Lan­des­ärz­te­kam­mer (Baden-Württemberg, Berlin, Schleswig-Holstein) diese Funktionen.
Einige Lan­des­ärz­te­kam­mern haben Sondervereinbarungen mit der für sie zuständigen Approbationsbehörde getroffen, die es ihnen ermöglicht, den Betroffenen zunächst zu beraten und in eine Therapie zu vermitteln, bevor approbationsrechtlich relevante Sanktionen erfolgen. Die Behörde wird erst dann tätig, wenn ihr die Kammer ein Scheitern der Therapiebemühungen mitteilt.
In der Regel schließen die Kammern mit dem betroffenen Arzt eine Vereinbarung zur diagnostischen Abklärung des Suchtstatus, zur Teilnahme an einer stationären Behandlung und zur ambulanten Nachsorge, zur Entbindung der Schweigepflicht der behandelnden Ärzte und zu Kontrolluntersuchungen seitens der Ärztekammer. Die Nachsorgeprogramme umfassen vor allem ambulante Therapiemaßnahmen einschließlich Selbsthilfegruppen, regelmäßige Kontakte mit der Kammer oder mit dem beauftragten Suchtmediziner sowie unangekündigte Laborkontrollen. Während der stationäre Aufenthalt etwa vier bis acht Wochen in Anspruch nimmt, erstreckt sich der Nachsorgezeitraum meistens über ein Jahr (zum Beispiel Hamburg und Brandenburg). In Berlin muss zwei Jahre lang der Nachweis einer Selbsthilfegruppenteilnahme erbracht werden. Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Thüringen strebt sogar an, fünf bis zehn Jahre anhand von Laborkontrollen die Abstinenz zu überwachen.
Bei einigen Ärztekammern können sich suchtkranke Kammermitglieder zur Überbrückung finanzieller Notlagen an einen Kammer-Hilfsfonds wenden (zum Beispiel in Brandenburg und Thüringen). Inzwischen ist es verschiedenen Ärztekammern gelungen, durch strukturierte Interventionsprogramme auch die Ärzteversorgungswerke zu einer (Teil-)Finanzierung der Therapiekosten zu bewegen: In Bayern leistet die Ärzteversorgung nachrangige Zuschüsse zu den Behandlungskosten von bis zu 60 Prozent, in Baden-Württemberg können diese als Ermessensleistung bis zu 80 Prozent betragen, im Saarland wurde eine Drittelregelung zwischen Krankenkasse, Ärzteversorgung und Betroffenem vereinbart, während die Versorgungswerke der Ärztekammern Berlin und Hamburg im Regelfall die vollständigen Kosten der Entwöhnungsbehandlung übernehmen. Kammern, die ein strukturiertes Interventionsprogramm vorhalten, verfügen in der Regel auch über gute Kontakte zu stationären und ambulanten Therapieeinrichtungen. Dadurch sind kurzfristige Vermittlungen auf Therapieplätze möglich, die beteiligten Einrichtungen geben im Falle einer gescheiterten Therapiemaßnahme die Information direkt an die Kammer weiter, und ein nahtloser Übergang in eine professionelle Nachsorge ist gewährleistet.
Verstärkte Aktivitäten zur Suchtprophylaxe
Viele Kammern sind inzwischen dazu übergegangen, ihre Aktivitäten zur Suchtprophylaxe zu verstärken. Sie informieren zum Beispiel regelmäßig über ihr Interventionsprogramm für suchtkranke Ärzte, entweder über ihre Ärztezeitung, über Broschüren oder die Web-Seite. Einige Kammern haben Ansprechpartner für persönliche und arbeitsplatzbezogene Probleme benannt oder bieten Burn-out-Seminare für ihre Kammermitglieder an.
Die Ständige Konferenz der Vertreter der Geschäftsführungen der Lan­des­ärz­te­kam­mern ist damit befasst, Empfehlungen für die Durchführung von Interventionsprogrammen bei Suchterkrankungen von Ärzten zu erstellen. Dadurch soll in den Kammern die Weiterentwicklung der Interventionsprogramme gefördert und der Austausch untereinander intensiviert werden. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es betroffenen Ärzten, aber auch Kollegen, Familienangehörigen und Patienten leichter fällt, der zuständigen Kammer eine Mitteilung zu machen, wenn diese ein strukturiertes Hilfsprogramm vorhält und dieses aktiv publik macht. Die Hürden aus Scham, sozialem und fachlichem Gesichtsverlust sowie Existenzängsten sind für betroffene Ärzte zwangsläufig hoch. Ist jedoch einmal der erste Schritt getan, bleibt der Erfolg in den meisten Fällen nicht aus. Statistiken zeigen, dass 70 Prozent der suchttherapeutischen Maßnahmen bei Ärzten erfolgreich verlaufen.



zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2005; 102: A 1941–1944 [Heft 27]
Anschrift der Verfasser:
Dr. rer. medic. Wilfried Kunstmann
Prof. Dr. med. Ingo Flenker
Bundes­ärzte­kammer
Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin
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 1.
Beelmann K: Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen bei Ärzten – Interventionsprogramm der Ärztekammer Hamburg. Hessisches Ärzteblatt 10/2002: 572–576.
 2.
Brewster J: Drug Use among Canadian Professionals: Executive Summary of the Final Report. Health Canada. Ottawa: Minister of Supply and Services Canada 1994.
 3.
Brewster J: Prevalence of alcohol and other drug problems among physicians. JAMA 1986; 255: 1913–1920.
 4.
Domino K et al.: Risk Factors for Relapse in Health Care Professionals With Substance Use Disorders. JAMA 2005; 293: 1453–1460.
 5.
Hughes P et al.: Prevalence of substance use among US physicians. JAMA 1992; 267: 2333–2339.
 6.
Jacobowski C: Suchtkranke Ärzte – Unterstützung durch die Ärztekammer Berlin, Berliner Ärztekammer 10/2001: 24–25.
 7.
Kraus L, Augustin R: Repräsentativerhebung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland 2000. Sucht 2001; 47, Sonderheft 1: 3–86.
 8.
Löwer C: Der Schluck vor der OP. Die Zeit 32/2003.
 9.
Mäulen B, Gottschaldt M, Damm K: Hilfsmöglichkeiten für abhängige Ärzte – Unterstützung durch die Ärztekammern. Dtsch Ärztebl 1995, 92 (47): 3305–3306.
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Mäulen B: Besondere Lebensumstände, Ärzte und Ärztinnen. Gölz: Moderne Suchtmedizin 31/1998: B 1–11.
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Stetter F: Zur Problematik suchtkranker Ärztinnen und Ärzte. Niedersächsisches Ärzteblatt 12/2002: 34–37.
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Scharenberg W: Ärzte und Sucht – ... weil trotzdem ist, was nicht sein darf. Hamburger Ärzteblatt 12/2000: 616.
14.
Vowinkel H: Wenn der Arzt zur Flasche greift – Suchtkrankheiten bei Medizinern sind kein Tabu: Dabei ist jeder Zehnte betroffen. WELT am SONNTAG 23.5.2004.
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